Wanderung am 17. März 2004

Randecker Maar und Ochsenwang


Karte

 

Roland hat uns ja vorgewarnt. Ob ich mitwandern kann ist nicht sicher, meinte er vorab. Ich war beim Zahnarzt und nun sehe ich aus wie der Frankenstein. Es ging dann doch. Als wir allerdings sein Gesicht sahen stellten fest, dass der Frankenstein beleidigt sein müsste!
Und warum das Ganze? Der Kieferorthopäde hat eine Kieferknochenoperation vorgenommen, damit eine Brücke implantiert werden kann, denn sonst wäre der Genuss des Rostbratens nur aus der Tube möglich!! Also, wir werden heute auf dem Randecker Maar wandern, dort ist es schön eben und unser Patient darf sich nicht anstrengen. Und darüber hinaus werden wir den Roland für die Muskeltiere Tapferkeitsblechmedaille vorschlagen. Motivation ist fast alles. Roland lief vor uns vier.

Das Wetter hätte im Sommer nicht besser sein können. Die Natur überlegt es sich noch mit sichtbaren Tendenzen in Richtung Frühling. Wenn man wandert ist der Durst das Hauptproblem. Die Muskeltiere sind da besonders empfindlich. Überall wurden im Hintergrund Gartenwirtschaften mit Weizenbier gesehen. Fatah Morganas!!  Als dann einer sagte, ich würde auch Wasser trinken, war es klar! Wir müssen die nächste Wirtschaft anpeilen und abkürzen.
So standen wir vor dem „Otto-Hofmeister-Haus“. Dort gehen wir nicht wieder hin!!! Die sehr strenge Bedienung hat uns nicht erlaubt, im Garten Platz zu nehmen, obwohl Tische und Stühle im Freien vorhanden waren. Die Tische seien nicht gedeckt! Der spartanische Wanderer, wie ein Muskeltier, braucht nur ein nettes Wort und Weizenbier. Also haben wir, auf Anweisung dieser Bedienung, im Inneren des  Restaurants Platz genommen. Nachdem sich fünfzehn Minuten lang niemand mit uns befasst hat gingen wir wieder, ohne Weizenbier!!

Das nächste Ziel war die Krone in  Ochsenwang, Mörikes Aufenthaltsort. Hier hat alles gestimmt. Der freundliche Wirt und die noch nettere Wirtin und Kellnerin servierten uns das bestellte Lebenselixier mit Ostereiern und stellten uns den neu erworbenen Schäferhund „Nero“ vor. Da gehen wir wieder hin.

Ein kleines Problem ergab sich, als wir anschließend vor der Wirtschaft ein paar Fotos mit dem Blechstier machen wollten. Die Ostereier waren nicht gross. Aber der Stier hat auch keine größeren als ich, hörte man eine Muskeltierstimme! Wir werden diese Aussage noch klären müssen!! Und wir wissen auch schon wie !!

 

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