Wanderung am 8. Juli 2004

               Heidengraben und Baßgeige

 

 

Diesmal war eine neue Tour angesagt. Rundkurs auf der Baßgeige, einem Höhenzug zwischen Teck und Hohenneuffen. Wenn Nebel ringsum im Tal liegt soll der Höhenzug wie eine Baßgeige aussehen. Wollen wir´s mal glauben. Wenn man Phantasie hat, kann man allerlei sehen, sogar Geister und Baßgeigen. Und die Muskeltiere haben viel Phantasie. Aber glauben tun wir deswegen noch lange nicht alles. Aber wenn´s nichts kostet kann man darüber reden.

Heute war Gerd wieder mit dabei, der sich eine Woche lang im und vom Spreewald verwöhnen ließ und den er in den höchsten Tönen lobte. Aber den Ausblick von dem Beurener Fels (730 m) und dem Brucker Fels (727 m) genoß er sichtbar, wie alle Muskeltiere. Sowas gibt´s im Spreewald (50 m) nicht, dort ist alles topfeben. Sonst wäre nicht so ein Wirrwar mit den Verzweigungen der jungen Spree entstanden. Aber es ist ohne Zweifel ein schönes, gottseidank ziemlich unberührtes Stück Natur, das man gesehen haben muß. Recht hat der Gerd.

Zurück zur Wanderung: Zuerst mußten wir den sogenannten Heidengraben "überwinden". Den sollen die Kelten vor einigen Jahren angelegt haben, um sich vor den Feinden zu schützen. Hat nicht lange gehalten, denn heute sieht man nicht mehr viel davon und an einem schönen Tag tummeln sich heute Hinz und Kunz diesseits und jenseits des Grabens. Der Höhenrücken, auf dem der schattige Weg zu den erwähnten Felsen verlief,  war teilweise nur 5 Meter breit. Mit einem tiefen und steilen Abgrund rechts und links, der einen fast schwindlig werden ließ. Von der Ferne hörten wir immer wieder Donner. Dies ist vom Münsinger Militärgelände, behauptete der Waldemar. Aber vielleicht war´s auch richtiger Donner, denn der Himmel hat sich schnell verdunkelt und noch bevor wir beim Ausgangspunkt angelangt waren, konnten wir einige Regentropfen spüren. "Und so verzichteten wir weise auf den zweiten Teil der Reise (Wilhelm Busch ??)" .... und genossen noch einige Bierchen bei einem Griechen in Erkenbrechtsweiler. Während wir so  über die Beamtensitten und die AOK und deren Verwaltungsbürokratie palaverten wurden wir immer wieder abgelenkt von Äußerungen der Wirtin zu anderen Gästen: Vier Männer braucht sie?? Einer muß immer stehen?? Sachen gibts! Mehr wollten wir gar nicht wissen.

Heidengraben Forschung
           

 

 

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