Wanderung am 28. Oktober 2004

 Hegenloher Besen

 

 

Bevor Haugs Besenwirtschaft in Hegenlohe für die nächste Zeit schließt sollten wir nochmals den besten Rostbraten genießen. Gesagt, geplant und umgesetzt. Der beste und nächste Wanderweg dorthin ist durch das Kirnbachtal. Gerd muss an diesem Donnerstag zum Onkel Doktor. Die restlichen vier Muskeltiere wünschen „gute Besserung“.

Unterwegs halten wir Ausschau nach Pilzen. Jannis ist wild darauf. Da er sich aber nicht auskennt, neigt er dazu, die schönsten zu sammeln und das sind die Fliegenpilze! Keine Angst, wir haben ja schließlich unsere Pilzpäpste den Otmar und Waldemar. Der Nachhilfeunterricht wirkt. Das sind doch die giftigsten Pilze. Die kannst du nur einmal essen! Waas, das sind ja richtige Schwiegermutterpilze!! Wir haben danach etliche Steinpilze und Maronen gefunden.

 Wichtige Themen gab es genügend: Präsidentenwahl in Amerika, Rückkehr des „Dirty Harry“ Harald Schmidt (die schwäbische Geheimwaffe) auf die Mattscheibe und die Probleme bei der Zusammensetzung der Europäischen Kommission. Manche Amerikaner sagen, sie würden lieber ihren Hund als den Bush wählen! Das hat schon mal der römische Kaiser Caligula (der Bursche tickte nicht richtig) praktiziert. Er hat seinen Esel zum Prätorianer ernannt!! Harald sagt: „Die Schweiz ist in der UNO. US-Präsident Bush war begeistert, er hat sofort ein Glückwunschschreiben nach Wien geschickt!!“ So sind halt die Amerikaner.

Und was macht Alt-Europa? Das europäische Parlament ist fast geschlossen über den designierten Kommissar, den armen italienischen Professor Rocco Buttiglione hergefallen und hat ihn zum Rücktritt gezwungen. Warum? Er hatte bei seiner Anhörung gesagt, dass die EU-Parlamentarier „Schwuchteln“ seien. Es ist halt gefährlich bekannte Tatsachen offiziell zu erwähnen! Eine Umfrage unter den Muskeltieren ergab, dass der Buttiglione recht hat!

Nach diesen komplizierten Gedankengängen der Muskeltiere landen wir bei der Inge. Der Rostbraten, wie immer perfekt. Inzwischen hat auch Inge ihre ursprüngliche Scheu abgelegt und setzt sie sich zu den Muskeltieren. Wie man sieht hatte unser Homepage-Gestalter  Roland die besseren Karten. So ist das Leben. Hart aber ungerecht!! „Wegen seiner Handgelenk-Sehnenentzündung lässt sich der Mann von Doktor untersuchen. Für eine genaue Diagnose brauche ich eine Urinprobe von ihnen. Dem werde ich es zeigen, diesem Schlaumeier. Er liefert dem Doktor ein Urinprobengemisch von seiner Tochter, seiner Frau und von ihm selbst. Er kommt nie dahinter, denkt er. Zwei Tage später hört er sich den Befund der Analyse an. Also, mein Lieber: Ihre Tochter ist schwanger, Ihre Frau bumst mit dem Nachbarn und wenn sie mit dem Handbetrieb nicht aufhören kriegen sie ihre Sehnenentzündung nie weg!!! Soviel zur allgemeiner Komplexität.

 Harald hat ein Jahr Pause gemacht, der Chronist begnügt sich mit drei Wochen. Bis dann.

              

 

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