Wanderung am 17. November 2004

 Naturfreundehaus

 

 

"Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da: Leb also heute". Diese Erkenntnis hatte schon 500 Jahre v. Chr. Pythagoras, ein griechischer Philosoph. Noch heute ist das die Philosophie der Muskeltiere, über 2500 Jahre danach. Denn dies gilt noch  immer. Das meint sicher auch unser Jannis, der zur Zeit in Griechenland alleine philosophieren muß und sich hoffentlich dabei gut erholt. Mal sehen, was er für schlaue Sprüche mitbringt.

Ob wohl sich wohl in ein paar hundert Jahren noch jemand an die Sprüche der Philosophen der Gegenwart  erinnert? An die des derzeit mächtigsten Präsidenten der Welt  sicher niemand mehr, höchstens Komiker. Aber der ist ja auch kein Philosoph. Aber er wäre besser einer geworden.

Noch eine Erkenntnis eines Aphoristikers (Ernst R. Hauschka) aus neuerer Zeit: "Eine Meinungsumfrage unter Löwen ergab: Die Mehrheit lehnt den Käfig ab, wünscht jedoch eine geregelte Verpflegung". Auch dieser Spruch gilt für uns Muskeltiere im besonderen. Aber einmal in der Woche brechen wir aus unserem selbst gewählten Käfig aus und wandern in freier Natur. In der näheren Umgebung kennen wir bald jeden Stein und den Weg zu unserem geliebten  "Naturfreudenhaus" fänden wir mittlerweile auch blind.

Diesmal führte die Tour zur Abwechslung mal wieder übers Reichenbachtal. Wie wir feststellen mußten haben sich die hiesigen Förster sehr angestrengt und einige Wege mit schönen in Holz gebrannten Namensschildern versehen.  Eine nette Geste.

Der aktuelle Bericht: Das Wetter war kalt, der Himmel grau, der Wind heftig, der Wein süffig, der Nachhauseweg dunkel. Gevespert wurde daheim.

 

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