Wanderung am 30. Juni  2005

Zipfelbachtal - Ochsenwang

 

 

Morgen will unser Kanzler das Mißtrauensvotum im Bundestag stellen. Mal sehen, was bei diesem absurden Theater herauskommt. Aber es ist noch das beste, was er derzeit überhaupt machen kann, außer gleich Harakiri zu begehen. Allerdings könnte sich die Regierung aber auch gleich ein neues Volk wählen, was der selige Bert Brecht schon mal vorgeschlagen hat! Was noch besser wäre - aber welches Volk nimmt schon unsere Regierung? Sicher nicht einmal die winzige Inselrepublik Kiribati im Pazifischen Ozean!

Aber angesichts des steilen Anstiegs von Hepsisau durch das wildromantische Zipfelbachtal aufs Randecker Maar verloren die Muskeltiere nur wenige Worte zur derzeitigen politischen Misere. Der Zipfelbach, der trotz des heissen Wetters der vergangenen Tage viel Wasser führte und zum Staudammbauen einlud, beschäftigte uns weit mehr. Zum Glück hatte sich die Sonne bedeckt, als wir nach dem Aufstieg um ca. 300 Höhenmeter schweissgebadet den Wald verliessen. Es zogen sogar dunkle Wolken auf - - und glücklicherweise vorbei. Vorbei ging's auch am Otto-Hofmeister-Haus - schon aus Prinzip, denn vom Service wurden wir in der Vergangenheit schon mal gewaltig enttäuscht.

Nach Überquerung der Torfgrube stärkten wir uns mit Bier und Essen im Rössle in Ochsenwang für den Abstieg ins Tal. Was nötig war, denn der war noch steiler als der Aufstieg! Teilweise mit "Treppenstufen", die höher waren als Gerd's Kirschbaum. Wobei es sich um einen Zwergwuchs handeln soll. Die Kirschen unterwegs schmeckten so gut, dass wir uns im Dorf an einer der zahlreichen Hausverkaufsstellen noch mit einigen Kilos eindeckten.

             

Waldemar konnte diesmal leider nicht dabei sein. Wir wünschen ihm gute Besserung. Und Jannis in seinem Langzeit -Urlaub in Griechenland wünschen wir weiterhin ausreichende Gelassenheit.

 

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