Wanderung am 14. Juli  2005

Rechberg - "Wallfahrt"

 

 

Vom Parkplatz am Fuße des Stuifen bis hinüber und hinauf auf den Rechberg und zurück waren es nur rund acht Kilometer, so sagte die Karte. Aber welche Steigung! Fast senkrecht sollte es werden. Nun, ganz so schlimm war's nicht und zum Glück war der steile Aufstieg auf den Rechberg auf der schattigen Ostseite. Kurz aber heftig! Das kühle Wallfahrtskirchlein kam wie gerufen zum Ausruhen und Besinnen. Der Schweiß suchte seinen Weg. Jeder Laie weiß, daß man den Wasserverlust wieder möglichst schnell ausgleichen muß. Auch die Muskeltiere! In der benachbarten Gartenwirtschaft stand dem (fast) nichts im Wege. Unglücklicherweise mußte Otmar Blutzoll entrichten, denn sein Hefeweizen kippte als der freundliche Wirt uns mit Sitzkissen versorgte. Und Otmar griff in die Scherben statt zum kühlen Getränk. Wirt und Wirtin zeigten behende ihre Rettungssänitäts-Qualitäten und Otmar überlebte. Zwar an beiden Händen blutend aber versorgt mit dummen Sprüchen der Mitstreiter. Da vergaß er sogar für kurze Zeit seine derzeitigen Probleme mit seinem Kreuz. An den 14 Kreuzstationen beim Abstieg juckte es ihn allerdings schon wieder.
Nach Besichtigung der Burgruine Hohenrechberg verzichteten wir weise auf den letzten Teil der Reise (Kneipe) und ließen uns von Gerd in seinem 200 PS-Geschoß wieder heimwärts kutschieren.
Otmar: "Das war heute ein schöne Wanderung!". Dem ist nichts hinzufügen. Denn auch Politik spielte heute überhaupt keine Rolle!
 

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