Wanderungen am 17. Juli 2003

Durstige Kehlen im Freudenhaus

 

 

Während der bewährte Chronist im Flugzeug sitzt und in die heimischen Gestade  ins Reich der Hellenen entflieht, kämpft der Ersatz mit den Chronistenpflichten - und das nach einer Wanderung im politischen Sommerloch mit "Hindernissen". Außer der Diatenerhöhung unserer Landesregierung und den Rätseln bei der Gesundheitsreform konnte uns nicht viel reizen. Dazu brannte die Sonne zunächst viel zu heiss und der Schatten auf unserer Lieblingstour Kirnbachtal mit Ziel Naturfreudenhaus war viel zu rar. Wenn der Waldemar nicht wieder mit einer Story seines Mieterwechsels hätte aufwarten können, wäre der Gesprächstoff rar geblieben. Mit fast  vertrockneter Kehle, aber gerade noch lebend haben wir das Ziel erreicht und das Weizenbier bzw. die Radler verdampften schon vor der Speiseröhre. Aber dann kam´s dicke. Der Himmel zog zu, es wurde zusehends dunkler. Waldemar voran zog die Gruppe rasch heimwärts, begleitet vom heftigen Wind, Donnergeräuschen und ersten Tropfen. Fast wär´s um den Ersatzchronisten geschehen gewesen, denn der Sturm ließ einen kräftigen Ast nur wenige Zentimeter neben ihm niedergehen. Glück gehabt! Vor dem dann folgenden kräftigen Regen bewahrte uns nur die Heimfahrt der letzten Meter mit dem Auto.
Wenigstens müssen wir heute keine Tomaten mehr gießen, dachte sicher der Otmar.

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