Wanderung am 17. September  2003

              In den Remstal-Weinbergen

 

                                       
Die Sonne strahlte prächtig vom Himmel. Kein Lüftchen war zu spüren, aber es war auch nicht zu heiß.  Also wieder mal ideales Wanderwetter. Mit dem Auto gings nach Manolsweiler und dann marschierten die drei Muskeltiere (Otmar, Waldemar, Roland) ab in Richtung Weinberge. Zuerst vorbei an Baumwiesen, wo diverse Äpfel zu testen waren. Manche wären allerdings besser für Obstwasser geeignet - da schluckt es sich leichter runter. Hinter dem Saffrichhof - einem Jugendheim, das aufgrund der schönen Aussichtslage auch als Seniorenheim gute Dienste täte - tat sich ein wunderbarer Blick auf ins Remstal, von Winterbach bis Schorndorf und darüber hinaus. Weinberge soweit das Auge blicken konnte! Wenn man an den Wein denkt, der hier reift, läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Ein schöner Panoramaweg brachte uns zu den "Drei Riesen", großen Findlingen, die anläßlich der Reblandumlegung in den siebziger Jahren hier postiert wurden. Ein netter Aussichtspunkt mit Tischen und Sitzplätzen. Teilweise belegt von einer Rentnergang, die sich bequem von einem Partyservice bewirten ließ. Originalton: "Weil mir nix me schaffet, müsse mirs ons gut gehe lassa !" Wenn nur die Ameisen nicht gewesen wären. Das Motto gefiel auch den Muskeltieren, aber zu viel Bequemlichkeit läßt einen einrosten. Das ist nichts für uns. Und nach einer zünftigen Wanderung schmeckt alles einfach besser.
Dann kam für die drei Muskeltiere  der lange Abstieg mitten durch die riesigen Beutelsbacher Weinberge, durch den Trollingerweg und den Rieslingweg, bis ins Herz von Beutelsbach, dem Gasthof Löwen. Nachdem wir den Trauben (vor allem "blauen Trollingern") an den üppig tragenden Reben schon reiflich zugesprochen hatten und angesichts des langen Heimwegs entschieden wir uns nicht für ein Viertele, sondern für ein kühles Bier. Was auch gut mundete. Preisgünstigen Rostbraten gibts in dem Löwen auch, allerdings erst ab 18.00 Uhr. Solange wollten wir nicht warten - dann kommen lieber wir ein andermal wieder. Außerdem war unser Rostbraten-Profi, der Jannis, nicht dabei. Und wir wollten ihm  nicht antun, seine Leib- und Magenspeise ohne ihn zu geniessen.
Den Weg heimwärts - logischerweise ein langer Aufstieg, der durch die Schnaiter Weinberge führte -  haben wir irgendwie auch wieder geschafft und waren dann auch ziemlich geschafft. Müde plumpsten wir ins Auto. Bis zum nächsten Mittwoch sind wir wieder fit.

                                                                                                                 

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