Wanderung am 22. Oktober  2003

                Vom Dachshöhler zum Besen

 

                   

Kaum ist die Muskeltiere - Mehrheit aus dem bayerischen Wald zurück wurde der nächste Wandertermin in Angriff genommen. Wir, diesmal komplett alle fünf, wollen mal wieder unsere Rostbratenbesenwirtschaft  in "Heglau" besuchen. Der Weg dorthin ist inzwischen bekannt. Und die Muskeltiere finden ihn schon blind ! Reichenbach - am Dachshöhler vorbei - Bannmühle - Neuwiesenhausweg - Thomashardt und Heglau, wie die Einheimischen sagen. Das Wetter kühl aber trocken. Keine Pilze, keine Tiere zu sehen. Die Stimmung der Muskeltiere hat sich irgendwie dem Wetter angepasst. Wir laufen ohne große Themen anzupacken. Ist ja auch anstrengend zwei Dinge gleichzeitig zu tun. Laufen und reden! Kennt Ihr die Geschichte mit dem griechischen  Pfarrer und seinem Fahrrad? Ja ja, ich habe es mal gehört. Nein, ich kenne sie nicht. Also fängt der Jannis an: Früher, aufgrund des Pfarrermangels, hatte ein Pfarrer in griechischen ländlichen Gebieten mehrere Dörfer zu betreuen. Ich schenke dir dazu ein Fahrrad, sagt der Metropolit seinem Lieblingspfarrer. Damit kannst du bequem und schnell deine Dörfer besuchen. Ein paar Wochen später ruft der Metropolit  diesen Pfarrer an und lädt ihn zu eine Besprechung zu sich ein. Es tut mir leid, sagt der Pfarrer, es geht nicht. Man hat mir mein Fahrrad gestohlen. Kein Problem, sagt der Metropolit. Wir werden dein Fahrrad wieder finden. Also am nächsten Sonntag wirst du deiner Gemeinde die Zehn Gebote vorlesen. Dabei muss du bei dem Gebot „ du darfst nicht stehlen“ die Leute genau beobachten. Derjenige, der zusammenzuckt ist der Dieb! Ja und? Hat es geklappt, ruft der Metropolit am folgenden Montag an. Wer war der Dieb? Mein Fahrrad ist wieder da, sagt der Pfarrer. Es war viel einfacher. Bevor ich mit den Zehn Geboten so weit war, beim Vorlesen des Gebotes „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, .....“ ist mir eingefallen, wo ich mein Fahrrad vergessen hatte!!

Rostbraten und Maultaschen mit reichlichem Trollinger verbesserten zusehends die Stimmung. Die sehr freundliche  Wirtin Inge erhielt unsere Wanderclub-Homepage Adresse. Wir haben uns verabschiedet mit der Drohung: Wir kommen wieder.

 

 

 
   

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