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Aber das nächste Mal wandern wir wieder mal um
den Rostbraten herum! Der kundige Leser unserer weit verbreiteten
Homepage weiß sofort was gemeint ist, nämlich
Haugs Rostbratenbesenwirtschaft
in „Heglau“. Dies wurde besprochen und beschlossen, bevor wir das
heutige Wanderprogramm festgelegt hatten. Na gut, dann machen wir heute
den Ochsen. Mit dem „Machen“ gab es leichte Verwirrungen. Manche
Muskeltiere meinten, dass wir heute den Ochsen mimen sollten. Nicht,
dass wir damit Probleme hätten! Da aber die Muskeltiere nicht nur
robuste Naturburschen, sondern auch intelligent sind, haben wir uns
schnell nach einer halben Stunde verständigt, dass heute unser
Wanderziel der Ochsen in Rosswälden ist. Die Oberjammerer Jannis und
Roland haben sich schon längst ihrem Schicksal ergeben, nickten einfach
und wir legten los nach dem Motto: Das Leben ist hart, aber ungerecht!
Werden wir heut im Ochsen unser Bauerntheater-Ensemble Christian, Karle
und Co (siehe Wanderberichte vom 08.05.03 und
10.9.03) wieder treffen?
Reichenbach-Weiler-Fischweiher-Rosswälden-Reichenbach. Keinen hat es
interessiert, ob es heute 12 oder 14 Kilometer sind. Die Trockenheit mit
dem Jahrhundertsommer konnte man sehr gut am Wasserspiegel des
Fischweiers ablesen. Hat man das Wasser abgelassen? Nein, nein, es ist
noch da, aber wenn es bald nicht regnet werden die Fische Probleme
kriegen. Fische haben wir keine gesehen. Ist das ein Fuchsbau? Bei
näherer Betrachtung des Eingangs am Gestrüpp glaubten manche Muskeltiere
Knochen gesehen zu haben. Was soll`s wir müssen zum Ochsen. Die
Begrüßungszeremonie durch den Tiroler Wirt und den anwesenden Christian
wird immer freundlicher. Bilder wurden gemacht und ausgetauscht. Und
jetzt kommt der Karle und setzt sich neben den Christian. Gegenüber
sitzt ein „Bürgermeister a. D. Karle schweigt, Christian auch. So kann
man doch kein Bauerntheater inszenieren, denken die Muskeltiere. Kennen
sie den, fängt der Bürgermeister a.D. an. „ Die nervende Frau wurde vom
Gaul getreten und starb. Bei der Beerdigung beobachten die
Familienfreunde, dass der Ehemann zu den anwesenden Frauen immer „Ja“
sagt und zu den Männern immer „Nein“. Warum denn das, fragen seine
Freunde? Die Frauen haben mich bemitleidet und mir Mut zugesprochen. Und
die Männer? Die haben alle gefragt, ob ich Ihnen den Gaul leihen würde.“
Das leichte Grinsen von Karle deutet auf Stimmungsverbesserung. Du hast
Glück, Karle, fängt der Christian an, du hast einen massiven Kopf. Du
kannst keine Hirnhautentzündung kriegen! Du Depp ist die Antwort. Karle,
lass Wasser ab, dann wirst du heller. Kennst du überhaupt die
ukrainische Sauschlachtmaschine? Die Sau wurde geschlachtet, Wurst war
zu scharf, Sau wieder zurück in dem Stall!! Wie macht ihr es in
Griechenland? Der Jannis lacht und deutet Zustimmung. Karle: Ich muss
sehen, dass ich demnächst meine Rente kriege. Kein Problem Karle. Ich
habe einen Bruder, er ist Tierarzt. Er untersucht dich, haut seinen
Stempel drauf und du kriegst deine Rente. Du Arschlöcher. Der Karle ist
wieder der Alte. Der Dialog stimmt. Draußen regnet es und es wird
dunkel.
Also, Freunde bis zum nächsten mal.
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