Wanderung am 29. Oktober  2003

                Roßwälden Ochsentour

                   

Aber das nächste Mal wandern wir wieder mal um den Rostbraten herum! Der kundige Leser unserer weit verbreiteten Homepage weiß sofort was gemeint ist, nämlich Haugs Rostbratenbesenwirtschaft in „Heglau“. Dies wurde besprochen und beschlossen, bevor wir das heutige Wanderprogramm festgelegt hatten. Na gut, dann machen wir heute den Ochsen. Mit dem „Machen“ gab es leichte Verwirrungen. Manche Muskeltiere meinten, dass wir heute den Ochsen mimen sollten. Nicht, dass wir damit Probleme hätten! Da aber die Muskeltiere nicht nur robuste Naturburschen, sondern auch intelligent sind, haben wir uns schnell nach einer halben Stunde verständigt, dass heute unser Wanderziel der Ochsen in Rosswälden ist. Die Oberjammerer Jannis und Roland haben sich schon längst ihrem Schicksal ergeben, nickten einfach und wir legten los nach dem Motto: Das Leben ist hart, aber ungerecht! Werden wir heut im Ochsen unser Bauerntheater-Ensemble  Christian, Karle und Co (siehe Wanderberichte vom 08.05.03 und 10.9.03) wieder treffen?

Reichenbach-Weiler-Fischweiher-Rosswälden-Reichenbach. Keinen hat es interessiert, ob es heute 12 oder 14 Kilometer sind. Die Trockenheit mit dem Jahrhundertsommer konnte man sehr gut am Wasserspiegel des Fischweiers ablesen. Hat man das Wasser abgelassen? Nein, nein, es ist noch da, aber wenn es bald nicht regnet werden die Fische Probleme kriegen. Fische haben wir keine gesehen. Ist das ein Fuchsbau? Bei näherer Betrachtung des Eingangs am Gestrüpp glaubten manche Muskeltiere Knochen gesehen zu haben. Was soll`s wir müssen zum Ochsen. Die Begrüßungszeremonie durch den Tiroler Wirt und den anwesenden Christian wird immer freundlicher. Bilder wurden gemacht und ausgetauscht. Und jetzt kommt der Karle und setzt sich neben den Christian. Gegenüber sitzt ein „Bürgermeister a. D. Karle schweigt, Christian auch. So kann man doch kein Bauerntheater inszenieren, denken die Muskeltiere. Kennen sie den, fängt der Bürgermeister a.D. an. „ Die nervende Frau wurde vom Gaul getreten und starb. Bei der Beerdigung beobachten die Familienfreunde, dass der Ehemann zu den anwesenden Frauen immer „Ja“ sagt und zu den Männern immer „Nein“. Warum denn das, fragen seine Freunde? Die Frauen haben mich bemitleidet und mir Mut zugesprochen. Und die Männer? Die haben alle gefragt, ob ich Ihnen den Gaul leihen würde.“ Das leichte Grinsen von Karle deutet auf Stimmungsverbesserung. Du hast Glück, Karle, fängt der Christian an, du hast einen massiven Kopf. Du kannst keine Hirnhautentzündung kriegen! Du Depp ist die Antwort. Karle, lass Wasser ab, dann wirst du heller. Kennst du überhaupt die ukrainische  Sauschlachtmaschine? Die Sau wurde geschlachtet, Wurst war zu scharf, Sau wieder zurück in dem Stall!! Wie macht ihr es in Griechenland? Der Jannis lacht und deutet Zustimmung. Karle: Ich muss sehen, dass ich demnächst meine Rente kriege. Kein Problem Karle. Ich habe einen Bruder, er ist Tierarzt. Er untersucht dich, haut seinen Stempel drauf und du kriegst deine Rente. Du Arschlöcher. Der Karle ist wieder der Alte. Der Dialog stimmt. Draußen regnet es und es wird dunkel.

Also, Freunde bis zum nächsten mal. 

                

 

 
   

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