Wanderungen am 30. Juli 2003

Vom Wäscherschloss auf den Hohenstaufen

 

 

Nachdem die Muskeltiere letzte Woche eine Zwangspause einlegen mußten, um sich von dem Jahrhundert-Hagelwetter zu erholen, die Wunden zu lecken und den Schaden zu begutachten, haben sie sich dieses Mal mit dem Hohenstaufen eine echte Herausforderung herausgesucht. Nach kurzem Trip zum Wäscherschloss gingen wir "auf dem Strich" (rot und blau) sowie mit "rotem Kreuz" steil bergan bis zur Burgruine. Wo die Hüttenwirtin (und wir) nur so staunten, wie der Otmar einen halben Liter Weizenhefe und einen dreiviertelliter süßen Sprudel als Radler in zwei Halblitergläsern unterbrachte. Es ging. Und es schmeckte.
Die alten Ritter kannten schon die besten Plätze, um Burgen zu bauen, denn der prächtige Rundblick auf unsere schöne Heimat entlohnte alle Mühen. Die mußten damals natürlich die Felsbrocken nicht selber auf den Berg hoch schleppen, da hatte man ja seine Knechte. Eine Tannenschonung passierend wurde daran erinnert, dass manche Tannenbäume sich an Weihnachten so verhalten wie heutzutage die jungen Mädchen: "Nach dem ersten Tag lassen sie alles fallen". Es kommt eben auf die Sorte an! Was uns aber mehr beschäftigte war Gerds phänomenales Computerproblem. Außer mehr oder weniger Rätselraten konnten aber auch die anderen beiden Spezialisten nichts brauchbares zur Lösung beisteuern. Jannis hätte gewußt, was zu machen ist (Platte putzen!), aber auf dessen Rat müssen wir zur Zeit ja verzichten. Er hat besseres zu tun auf Chalkidike.
Die Zwetschgen und die Nüsse am Wegesrand waren noch nicht reif genug - da müssen wir später nochmals vorbei schauen - aber Otmar hat gute Äpfel entdeckt und alle versorgt, was uns über die das Unwetter ankündigenden, lästig rumschwirrenden Bremsen getröstet hat. Aber die Bremsen haben sich getäuscht, wir kamen trockenen Fußes wieder nach Hause.

                       

              HOME                                      Berichte-Übersicht                                   nächster Bericht