Kuriose
Grabstein-Inschriften

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Hier ruht die sittsame keusche Jungfrau XXX. Tief betrauert von ihren drei Söhnen.

Jetzt wissen wir, wo er nachts schläft.

Hier ruht in Frieden Martin Klug, der Frau, Kinder und die Orgel schlug.
(Wiesing, Tirol)

Hier liegt nun meine Alte, kalt ist ihre Spalte.

Mein Weib deckt dieser Grabstein zu, für ihre und für meine Ruh.

Hier ruht Sepp Knoll, ein guter Vater und ein treuer Ehemann.
(Drei Menschen in einem Grab!?)

Grabinschrift einer Putzfrau:
Die kehrt nie wieder.

Grabinschrift eines Computerfreaks:
Game over.

Grabinschrift einer alten Jungfer:
Ungeöffnet zurück.

Grabinschrift eines Spanners:
Nun ist er weg vom Fenster.

Hier ruht Dr. Krumm und die er behandelte um ihn rum.

Stranguliert in einem Schlüpferbündchen, schlug sein letztes Schäferstündchen.

Mit ihrem Kopf auf seinem Schoß, ließ er vor Glück das Lenkrad los.

Beim Liebesakt der Spitzenklasse, stieß er sie von der Dachterrasse.

Hier schweigt Johanna Vogelsang. Sie zwitscherte ihr Leben lang.

Christ steh still und bet a bissl: Hier liegt der Bauer Jakob Nissl.
Zu schwer mußte er büßen hier. Er starb an selbstgebrautem Bier
(Innsbruck, Alter Friedhof)

Hier lebte fromm und recht, der hier derdruckte Bauernknecht.
Zum Glück war er ledig. Gott sei ihm im Fegefeuer gnädig.
(Inner-Pillber, Österreich).

Hier ruht in Gott Adam Lentsch.
26 Jahre lebte er als Mensch und 37 Jahr als Ehemann
(Herreninsel, Chiemsee)

Es liegt begraben die ehrsame Jungfrau Nothburg Nindl
gestorben ist sie im siebzehnten Jahr - just als sie zu brauchen war. 
(Oberinntal)

 Hier liegt der Holzmüller, zwei Spitzbuam nebenbei,
Gott sei eahn gnädig, gstohl'n ham's alle drei.

 Hier lieg ich im kühlen Grab. Wen kümmert das?
Ich werd schon aufsteh'n, wenn's mich freut, zur ewigen Glückseligkeit.

 Hier liegt in süßer Ruh, erdrückt von seiner Kuh
Franz Xaver Maier
daraus sieht man, wie kurios man sterben kann.

 Hier liegt Johannes Weindl,
er lebte wie ein Schweindl.
Gesoffen hat er wie eine Kuh
Herr, gib ihm die ewige Ruh.

 Hier fiel Jakob Hosenknopf vom Hausdach in die Ewigkeit.

 Er maß sieben Schuh, Gott, gib ihm die ewige Ruh.
Ein unglücklicher Ochsenstoß öffnete ihm das Himmelsschloß.

"Der bösen Welt, der bösen Zeit, bin ich gottlob davongeeilt.
Ich sterb in Jesu, es ist vollbracht,
Und wünsch der Welt eine gute Nacht."

Ein Grabstock mit einem briefkastenähnlichen Türchen:
"Hier liegt Hans Sauf, Wanderer, mach's Türl auf"
Wenn man das Türchen öffnet, steht drinnen:
"Gott geb' ihm die ewige Ruh - Wanderer, mach das Türl zu."

 Hier liegt der Herr Melcher  -  Pfarrer gewesen ist welcher

 Hier liegt begraben unser Organist. Warum? Weil er gestorben ist.
Er lobte Gott zu allen Stunden, der Stein ist oben und er liegt unten.

Hier ruht Franz Josef Matt, der sich zu Tod gesoffen hat,
Herr gib ihm die ewige Ruh, und ein Gläsle Schnaps dazu?

Hier ruht Wilhelm Ott, der so viel gesoffen hot
Oh Wanderer geh schnell fort von hier
sonst steht er auf und säuft mit dir.

Hier ruhen unter Fels und Eis - ein Bayer und ein Preiß
Kommst Du des Weges, lieber Wandersmann, so bete für den Bayer -
der Preiß geht Dich ein Scheißdreck an.
Bete, aber bete leis, sonst wacht er wieder auf der Preiß


Sein Name war Kuhschwanz, durfte aber nicht auf dem Grabstein stehen,
da etwas anzüglich, deshalb die Aufschrift
"Hier liegt verriegelt und verrammelt - was der Kuh am Hintern bammelt"
 

Hier ruhen meine Gebeine - Ich wünschte, es wären Deine!

Hier liegt der alte Abenthau - er starb an einer jungen Frau.

Hier liegt ein junges Öchselein, des Tischlers Ochs sein Söhnelein,
der liebe Gott hat nicht gewollt, daß es ein Ochse werden sollt,
drum nahm er es aus dieser Welt, zu sich ins schöne Himmelszelt,
der alte Ochs hat mit Bedacht, Kind, Vers und Sarg alles selbst gemacht.

Olympia schläft unter diesem Stein, wie sie nur selten schlief - allein.

Hier liegt Amasia zur Seite ihres Mannes begraben,
und wo die anderen, die bei ihr gelegen haben?
Oho, da müßte ganz allein, für sie ein eigner Kirchhof sein.

Hier ruht mein Weib, Gott sei's gedankt!
So lang sie lebte, war nur Zank.

Geh, Wanderer, gehe flugs von hier,
sonst steht sie auf und zankt mit dir.

Nur drei zählt man der Furien, der Hölle Zier,
Xanthippe stieg hinab, jetzt zählt man vier.

Hier ruht der Klempner Friederich, verlötet hat er fürchterlich.
Sein langes Rohr hat endlich Ruh, bis daß sein Weib kommt noch hinzu.

Hier unter diesem Stein liegt begraben allein
der Vater und seine Tochter, der Bruder und seine Schwester,
der Mann und sein Weib, und sein doch nur zwei Leib.

Hier ruht ein seltner Advokat, der Unrecht nie verteidigt hat,
und Eintracht jedermann empfahl - er starb im Hospital.

 


                                                                

 

 

 
   

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