Wanderung am 26. Januar 2006

Haugs Schurwaldbesen

 

 

Für den besten Rostbraten laufen die Muskeltiere meilenweit. Inge hat den Besen aufgemacht und somit den Wanderplan festgelegt. Diesmal haben wir das Reichenbachtal als Wanderweg ausgesucht.

Nach dem frischen Schnee sei der Weg nicht so glatt. Das haben wir anders erlebt! Durch die dünne Schneeschicht konnte man die darunter
liegenden Eisplatten nicht erkennen, so dass die Muskeltiere fast der Reihe nach das muslimische Gebet Richtung Mekka ausprobierten. Waldemar meldete nach seiner zweiten Gebetsübung zuerst, dass er für die nächste Zeit seinen Rostbraten und Trollinger stehend genießen würde. Später meinte er, dass seine Rippen schmerzen würden. Wer hätte es gedacht, dass der Arsch so schnell so weit nach oben rutscht! Wie man aus dem Bild sieht, ist sich der Jannis seiner Methode treu geblieben und wieder mal die Schildkröte gemimt.

Der Empfang bei der Inge war muskeltier-gemäß. Handschlag, Umarmungen und Freudestrahlen. Manches Muskeltier hat gemeint, dass auch ein Küsschen angebracht wäre. Wir haben ja Zeit. Der Besen war voll. Irgendwelche Witwen, die Männer bildeten die Minorität, waren mit den Bussen zum Rostbraten und Schlachtplatte angereist. Lange haben die Muskeltiere ihre Adleraugen aufgerissen und bei der Menge nach brauchbarem gesucht. Ohne Erfolg. Wir haben auch über das Unwort des Jahres 2005 diskutiert. „Entlassungsproduktivität“ Als wir dann kapiert haben, dass Entlassungsproduktivität zur Arbeitsverdichtung führt, beschlossen wir einstimmig den derzeitigen Partnerzustand nicht anzutasten. Erstens bittet der Markt nichts brauchbares und dann, anstatt einmal dreimal den Müll runter zu tragen! Das ist nicht zu verkraften! Also, zurück nach Reichenbach.

 

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