Wanderung am 18. Juli 2006

Baltmannsweiler und Rolands Ranch

 

 

Im Schurwald wurden vier verdächtige Gestalten gesichtet, mutterseelenallein in der Natur. Denn bei der Rekordhitze an diesem Tag haben sich offensichtlich alle Normalbürger zu Hause eingeschlossen. Nicht wenige werden im kühlen Keller sitzen und ein noch kühleres Bier trinken. Von den vieren, die sich langsam Richtung Baltmannsweiler schoben, trug einer einen aufgespannten Regenschirm über seinem Kopf. Rolands Gehirn war schon vorher so eingetrocknet, dass er seine Mütze vergessen hatte. Und damit das Restgehirn nicht vollends wegschrumpft mußte er wohl oder übel den Schirm aufspannen und seinen breiten Scheitel schattieren. Gottseidank hat es niemand gesehen, denn es war ja sonst niemand unterwegs. Sonst hätte sein Ruf arg gelitten.

Nach einer gelungenen Abkürzung bei Baltimore ereichten wir innerlich ausgetrocknet gerade noch rechtzeitig Rolands Ranch. Das im fließenden Wasser notdürftig gekühlte Bier weckte schnell die alten Lebensgeister. Otmar bewährte sich erneut als Grillmeister. Und Gerd und Waldemar sorgten sich um alle Zutaten. Der Teamgeist war mindestens so gut wie in Klinsis Truppe. Und gegen später ließen sich einige sogar zu politischen  Kommentaren hinreißen. Aber das Echo blieb heute relativ verhalten. Kein Wunder nach der Rekordhitze.

 

 

 

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