Wanderung am 31. August 2006

Roßwälden

 

 

Weil endlich das verrottete Geländer des Steges zum Freibad saniert wird, führte der Weg nach Roßwälden heute über die Saint-Savin-Brücke. Statt der erwarteten hornlosen Rinderherde nach Weiler stießen wir auf eine unerwartete Vögel-Party. Auf den Hochspannungsdrähten der ENBW saßen aufgereiht wie eine Perlenkette ca. 50 Staren und harrten der Dinge, die da kommen sollten: Geburtstagsparty, Ausflug in den Umkreis oder eine Vögel-Demo?? Wir wissen es nicht - obwohl Otmar mit Vögeln sonst auf Du und Du steht. Und die Vögel-Sprache versteht wie kein anderer. Zumindest dachten wir das seither.
Eine weitere Überraschung wartete im Waldweiher auf uns. Saß da doch tatsächlich eine Wasserschildkröten im Wasser auf einem Ast und sonnte sich. Leben sie also doch noch, unsere altbekannten Schnapper!

Im Ochsen wurde Waldemar wurde von einer älteren Damen mit einem Kuß begrüßt. Er wehrte sich kaum und ertrug es tapfer. Wir anderen wurden glücklicherweise verschont. Weder Karle noch Christian waren heute da. "Die fragen oft nach euch", meinte der Wirt. Nun vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Wir sind gespannt, was die beiden so treiben. Der Wirt erzählte vom traditionellen Ochsen-Jahresausflug in seine österreichische Heimat mit mit über 40 Gästen. Wobei es - unterwegs und am Ziel - nie mangelt an Eß- und Trinkbarem. Vor allem letzteres scheint manchen Gästen das Wichtigste zu sein. Die Muskeltiere bekamen als kleine Kompensation einen Gratis-Obstler. So ein Zungenlöser brachte dann auf dem Heimweg auch zutage, wie Zucker hergestellt wird. Gerd klärte uns auf: Klein Fritzle hat seinen Lehrer in der Schule entsprechend korrigiert: Nicht in der Zuckerfabrik sondern im Schlafzimmer! "Noch ein Zucker" sagte nämlich seine Mama zu seinem Papa hinter der Schlafzimmertüre und ich wäre gekommen. Wie der Lehrer darauf reagierte ist nicht überliefert.

 

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