Wanderung am 7. September 2006

Büchenbronn

 

 

Mehrere Überraschungen sollten die Muskeltiere heute erleben; gute und weniger gute:

Auf dem langen Anstieg nach Büchenbronn entdeckte Gerd die Überraschung Nummer 1. Direkt am Weg ein riesiger Steinpilz.
 Voll genießbar! Dabei suchten Otmar und Waldemar weiter drinnen - dort aber ohne grossen Erfolg.

Überraschung 2: Die "Rose" in Büchenbronn war wegen Betriebsurlaub geschlossen. Lange, sehr lange Gesichter bei den Muskeltieren. Waren bei dem heißen Wetter doch alle recht durstig. Damit hatten wir nicht gerechnet! Einzige Wirtschaft am Ort, betrieben von drei Generationen - und geschlossen!? Durstig und zornig zogen wir weiter.

Dann kam Überraschung Nummer 3: Waldemar konnte einen Altbauern am Ortsausgang überreden, uns ein paar Flaschen Bier zu verkaufen. Hat der seiner ältlichen Lady Dampf gemacht, um uns zu versorgen!! Er wußte zwar nicht, wie viel Viecher im seinem Stall standen ("so um die 60 Stück"), aber er wußte, dass wir sehr durstig waren. Und hatte Mitleid. Und wollte die fünf Euro fast nicht nehmen.

Überraschung Nummer 4: Der angekündigte grosse Regen am Abend blieb aus.

Was die Politik heute so schwierig macht: Jeder dritte Erwerbslose ist ohne Arbeit. Und das Durchschnittsalter eines 70-jährigen war vor ein paar Jahren noch deutlich niedriger. Noch früher lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei 58 Jahren. Wer da mit 65 in Rente ging, war schon sieben Jahre tot. Deswegen wird jetzt diskutiert, für Rentner eine Sonderabgabe wie beim Grünen Punkt zu erheben. Aber die Gelben Säcke sind zu klein.

 

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