Wanderung am 2. November 2006

Naturfreundehaus

 

 

Man stelle sich vor: Vor fünf Jahren, bei einer Geburtstagsfeier, beschließen vier der Anwesenden jeden Donnerstag zu wandern. Die nennen sich fortan „Muskeltiere“ und wandern seitdem an jedem Donnerstag im Durchschnitt ca. 12 Kilometer. Bei einer konservativen Berechnung sind das in der Summe ca. 3120 Kilometer!! Die Meinung vieler Bekannter und Verwandter war eindeutig. Das haltet ihr nicht lange durch. Der Jannis sowieso nicht. Tja, so stehen wir nun da mit unseren Tausenden Kilometern und etlichen aufgebrauchten Wanderschuhen und noch kein Ende. Wie es aus den wöchentlichen Wanderberichten ersichtlich ist, ticken diese - inzwischen fünf - Muskeltiere nach dem Motto: „Hätte Moses Meinungsumfragen gemacht, er wäre nie durchs Rote Meer gezogen!“

Heute müsst ihr auf den Roland verzichten, sagt die Anne. Er liegt im Bett! Sind das vielleicht die ersten Verschleißerscheinungen?

Also, zu viert in Richtung Naturfreundehaus. Wie immer ist es voll mit Senioren. Macht nichts. Das sind auch Menschen! Wir versuchen über Erziehungsmethoden der Vergangenheit zu philosophieren. Schule, Kirche, Elternhaus und vor allem der strenge Vater. Keiner sagt danach  „die schöne alte Zeit“

Heute haben wir die sogenannte  „Neidgesellschaft“. Keiner mag die Reichen, aber jeder würde gerne zu ihnen gehören. So zu sehen an der Rekordteilnahme um den 35-Millionen-Lotto-Jackpot!

Die Kirche stellt Ihre Kirchentage unter das Motto: Armut - Reichtum - Gerechtigkeit. Das ist ja schwieriger als die Quadratur des Kreises! Die meisten Menschen denken doch „blödes Gefühl, Geld zu haben - saublödes kein Geld zu haben.“

Diese Diskussionen relativieren sich jedoch, wenn man die Parolen der muslimischen Flutwelle in Betracht zieht. „Lerne schießen, treffe Ungläubige“. Na dann. 

 

 

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