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Man stelle sich vor: Vor fünf
Jahren, bei einer Geburtstagsfeier, beschließen vier der Anwesenden
jeden Donnerstag zu wandern. Die nennen sich fortan „Muskeltiere“ und
wandern seitdem an jedem Donnerstag im Durchschnitt ca. 12 Kilometer.
Bei einer konservativen Berechnung sind das in der Summe ca. 3120
Kilometer!! Die Meinung vieler Bekannter und Verwandter war eindeutig.
Das haltet ihr nicht lange durch. Der Jannis sowieso nicht. Tja, so
stehen wir nun da mit unseren Tausenden Kilometern und etlichen
aufgebrauchten Wanderschuhen und noch kein Ende. Wie es aus den
wöchentlichen Wanderberichten ersichtlich ist, ticken diese - inzwischen
fünf - Muskeltiere nach dem Motto: „Hätte Moses Meinungsumfragen
gemacht, er wäre nie durchs Rote Meer gezogen!“
Heute müsst ihr auf den Roland
verzichten, sagt die Anne. Er liegt im Bett! Sind das vielleicht die
ersten Verschleißerscheinungen?
Also, zu viert in Richtung
Naturfreundehaus. Wie immer ist es voll mit Senioren. Macht nichts. Das
sind auch Menschen! Wir versuchen über Erziehungsmethoden der
Vergangenheit zu philosophieren. Schule, Kirche, Elternhaus und vor
allem der strenge Vater. Keiner sagt danach „die schöne alte Zeit“
Heute haben wir die sogenannte
„Neidgesellschaft“. Keiner mag die Reichen, aber jeder würde gerne zu
ihnen gehören. So zu sehen an der Rekordteilnahme um den
35-Millionen-Lotto-Jackpot!
Die Kirche stellt Ihre Kirchentage
unter das Motto: Armut - Reichtum - Gerechtigkeit. Das ist ja
schwieriger als die Quadratur des Kreises! Die meisten Menschen denken
doch „blödes Gefühl, Geld zu haben - saublödes kein Geld zu haben.“
Diese Diskussionen relativieren sich
jedoch, wenn man die Parolen der muslimischen Flutwelle in Betracht
zieht. „Lerne schießen, treffe Ungläubige“. Na dann.
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