Wanderung am 9. November 2006

Hegenlohe Schurwald - Besen

 

 

Bevor die Inge für die nächste Zeit zu macht, müssen wir nochmals das Drei-Gänge-Menü, wie der Roland zu sagen pflegt, Rostbraten und zwei Viertele genießen. Nach seine Genesung ist der Roland wieder dabei, so dass wir zu fünft über das Reichenbachtal zum Schurwaldbesen marschieren wollen.
Die Holzfäller hatten allerdings was dagegen und sperrten den Weg mit Schildern „Achtung Lebensgefahr.“ Da die tollkühnen Muskeltiere mit solchen Schreckschusspistolen nicht aufzuhalten sind, hat es über eine halbe Stunde gedauert, bis wir die dreihundert Meter, voll mit umgestürzten Bäume, überquert haben und nachdem festgestellt wurde, dass alle fünf durch sind leuchtete wieder der Heldenschein auf den Häuptern. So sind halt die heutigen Rentner und besonders die Muskeltiere. Beim Laufen jammern sie oft, aber bei den Abenteuern sind sie alle dabei.

Ähnliches habe ich neulich in der Zeitung gelesen. „Weil er nicht mehr so gut zu Fuß ist, muss ein 90-jähriger Schwede jetzt Bußgeld zahlen, berichtet das Stockholmer Aftonbladet. Hintergrund: In Schweden steht der Kauf sexueller Dienstleistungen unter Strafe, jedoch nicht das Anbieten derselben. Deshalb verfolgt die Justiz Freier und Zuhälter, nicht aber die Prostituierten. Und so hatten sich Fahnder vor einem als Solarium getarntes Bordell in Malmö auf die Lauer gelegt, um Autokennzeichen zu notieren, die ständig in der Nähe parkten. Als einer der ersten ging ihnen dabei ein liebstoller Opa ins Netz. Ein weiterer Freier hat inzwischen seinen Dienst quittiert. Er war Richter am Obersten Gerichtshof.“ Man merke: Das Parken vor den Solarien ist mit Risiken behaften! Wir laufen lieber meilenweit, wenn es sein muss!!    

 

 

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