Wanderung am 8. Februar 2007

Hochdorf Hasenhaus

 

 

Den Augen war nicht zu trauen. "Schnürlesregen" wie in Salzburg üblich, den ganzen Vormittag und das an einem Donnerstag, einem Muskeltiertag. Manch einem seine Frau meinte, wenn ihr bei dem heftigen Sturm Kyrill vor ein paar Wochen unbedingt habt wandern müssen, dann macht euch der Regen heute auch nichts aus. Hört, hört! Wollen Sie uns wie die Hunde zur Türe rausjagen?? Sicher nicht, dazu sind unsere bessere Hälften viel zu gutmütig und verständnisvoll, aber ein bißchen Schadenfreude könnte schon durchklingen, oder? Aber wir sind gerne Ehemänner, denn die leben bekanntlich länger als Junggesellen - zumindest kommt es ihnen so vor.

Wettermäßig kam es ganz anders als zunächst befürchtet. Mit dem Verlassen der Häuser am frühen Nachmittag setzte der Regen aus und während der ganzen Wanderung fiel kein Tropfen mehr vom Himmel. Im Gegenteil, es drückte sich sogar die Sonne durch die Wolken! Also Muskeltier-Wanderwetter vom Feinsten!

Diese derzeitige klimatische Situation wurde natürlich während der Wanderung intensiv diskutiert. Ozonloch, Erderwärmung, Feinstaub und jetzt auch noch der CO2 Ausstoß der Autos.  Dass die Methangase der Kühe (und Ochsen und Bullen?) nachteiligen Einfluß haben wir auch schon lernen müssen. Was kommt noch? Die Muskeltiere sind zu Fuß unterwegs, zumindest zum CO2 Ausstoß tragen wir donnerstags nichts bei! Und Staub aufwirbeln liegt uns auch nicht. Im Gegenteil, wir binden ihn mit Rebensaft - wo immer sich eine Gelegenheit dazu ergibt.

Jannis war heute nicht dabei, aber nicht aus klimatischen Gründen. Er betätigt sich als Konjunkturankurbler und investiert sein Taschengeld. Dabei wurde Deutschland gerade wieder Exportweltmeister. Nach dem Sommermärchen mit Deutschland als Fast-Fußballweltmeister, dem Wintermärchen mit Deutschland als tatsächlichem Handballweltmeister! Und dann ist Deutschland auch noch Papst!

Da kann man schon verkraften, wenn eines der dankbarsten Opfer der Comedians, unser Stoi-bär, langsam aus der Szene verschwindet. Bruno, der Braun-bär, hat da schneller verschwinden müssen.  Aber noch haben wir ja die Merkel mit ihrem Münti. Und deren Eunuchenpolitik mit "Viel Gefummel und wenig Penetration". Wenn die Sonne tief steht, werfen auch diese Zwerge lange Schatten. Und da sie nicht wissen, wohin, führt jede Politik zum Ziel, oder? Und von Blendern kann man sowieso kein Licht erwarten.

Ach ja, die Versorgung im Hasenhaus war wieder vorzüglich - und kalt war's uns auch nicht, obwohl die Heizung ausgefallen war.

 

 

 

 

 

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