Wanderung am 22. März 2007

Hegenlohe "Besen"

 

 

Da der Besen nur noch für begrenzte Zeit seinen Super- Rostbraten anbietet sind die Muskeltiere heute schon wieder über das Reichenbachtal  unterwegs zu der Wirtin Inge. Jannis humpelt leicht und gibt bereitwillig Auskunft über die Ursache. Beim Streichen der Trennwand in seinem Garten verfehlt er eine Leiterstufe und stürzt, samt Leiter, auf die Waschbetonplatten. Seine Frau beobachtet das Geschehen vom Balkon aus und schreit: Hast du dir weh getan? Nein. Nur das Knie ist etwas lädiert. Dann versuch es halt nochmals! Das ist Emanzipation.

Der Besen-Juniorchef erzählt über den Familienurlaub in Ägypten. Es war so schön, dass dies einmal reicht!! Inge bestätigt, dass ihre Rolle als Ehefrau, Mutter und Oma bei vierzehn Familienmitgliedern keinen Spielraum für Urlaubserholung gelassen hat. Das Wetter war gemischt. Sonne und Regen wechselten sich systematisch ab.

Mit dem Rostbraten waren wir schon fertig, als es anfing zu regnen. Jeder war mit dem Gedanken beschäftigt, wie kommen wir nach Hause? Also, noch ein Viertele und dann sehen wir weiter. Jeden, der glaubt, dass es den lieben Gott und Wunder nicht gibt, den bestraft die Anne (die bessere Hälfte des Muskeltiers Roland.) Auch so eine Emanzipierte, aber manchmal mit lebensrettenden Einfällen. Die Tür geht auf - Roland zieht sich vorsorglich etwas zurück - und es erscheint die Anne mit dem Autoschlüssel in der Hand! Es geht doch! Waldemar war in Tirol. Anne sammelt die restlichen vier und bevor wir das Auto besteigen erklärt sie uns die Haupt-Benimm-Regel: Kippe aus, anschnallen, geradeaus gucken und Klappe halten. Der Regen erlaubt keine Widersprüche. Unterwegs beschließen die Muskeltiere, dass die Anne auch einen Orden verdient hat.

 

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