Wanderung am 24. Mai 2007

Deizisau Kleintierzüchter-Verein

 

 

Während Jannis mittlerweile in der Aegäis die Seele baumeln läßt und Waldemar die letzten Stunden am Roten Meer genießt, machen sich verbliebenen drei Muskeltiere Gerd, Otmar und Roland auf die Socken. Es gilt einen Geheimtip von Gerd in Deizisau zu testen. Doch vor dem Genuß standen die Strapazen: Der Weg von Reichenbach nach Deizisau war "steinig", das soll heißen immer in der Nähe der vielbefahrenen B10 - laut und reich an Abgasen. Aber abgehärtete Muskeltiere halten das aus. Es gibt nichts, was wir nicht schaffen, sagte der Otmar, und wollte uns Mut zusprechen. Wenn nur nicht auch noch die große Hitze mit 30 Grad im Schatten geherrscht hätte. Ausgebrannt und ausgetrocknet erreichten wir ein Juwel in idyllischer Lage am Waldrand von Deizisau. Von der großen Terrasse im Schatten genossen wir den Ausblick übers Neckartal und schlürften das Weizenbier bzw. das Radler. Ehrlich gesagt: mehrere davon - denn die heisse Luft am heutigen Tag verlangte Tribut. Und da Essen und Trinken zu den drei schönsten Dingen im Leben gehört, wurde auch die Speisekarte probiert: Leckere Sachen zu zivilen Preisen - und das schon vor 17.00 Uhr. Der Geheimtipp war ein Volltreffer. Da ist die Gastronomie in Reichenbach Provinz dagegen. Aber das nächste Mal fahren wir direkt zum "Hasenverein", wie das Haus bei den Einheimischen heißt", parken direkt vor dem Haus und wer dann wandern will .......Möglichkeiten gibt es von dort aus genug.

Hitzebedingt wurde heute erst nach erfolgter Kühlung und Nässung politisiert. Eigentlich wollten wir lieber  schweigen, aber dazu fehlten uns die passenden Worte. Deshalb: Beck hat sich neue Vizes zugelegt, die Vogt durch die linke Nahles ersetzt, die sicher mehr die Windmaschine dreht als die alte, bzw. junge lahme Ente. Wenn ihr die anderen neuen Vizes Steinbrück und Steinmeier dazu eine Chance lassen. Ob's dem Beck hilft ? Nun - weiter sinken kann er nicht mehr. Also eine Rochade ohne Risiko.

Die Telekom Mitarbeiter sollen immer noch streiken - so wurde dann gemutmaßt. Aber haben sie das nicht schon immer gemacht? Früher verbeamtet oder im öffentlichen Dienst - verwöhnt mit 34 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit - das war halt eine schöne Hängematte. Aber die Konkurrenz zeigt jetzt wo es lang geht und die Kunden laufen davon - nur Verdi will nichts davon zur Kenntnis nehmen und läßt die Mitarbeiter ihr Grab schaufeln. Und die Funktionäre machen sich dann rechtzeitig aus dem Staub und schimpfen auf den Staat. Energisch, aber sinnlos. Ohne wenn und laber.

Gesättigt und ??? ( wenn man genug gegessen hat ist man satt - was ist man, wenn man genug getrunken hat?) -- machten wir uns auf den Heimweg. War zwar lang aber angenehmer. Diesmal auf einem schattigen Weg links der Fils. Gut, daß der Bus am Bahnhof parat stand und Gerd und Roland den steilen Anstieg auf die Rißhalde ersparte.

 

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