Wanderung am 14. Februar 2008

Besen Hegenlohe

 

 

Heute war Haugs Besen angesagt. Alle Muskeltiere waren trotz Valentinstag mit von der Partie. Ein Muskeltier sagt, ich habe meiner Frau heute einen Blumenstrauß mitgebracht. Erzähle das bloß nicht meiner Frau, meint ein anderer. Für mich ist es sowieso immer das Schlimmste, wenn ich irgendwo zu Besuch bin und es wird dann voller Stolz gezeigt, was der Ehemann alles gemacht hat. Dann bekomme ich immer zu hören, siehst Du, was der  alles macht, und Du tust überhaupt nichts.

Wegen des herrlichen Sonnenscheins führte heute der Weg nicht durchs Kirnbachtal, sondern oberhalb am Waldrand entlang. Jedoch wurden wir wegen Baumfällarbeiten erst einmal kurz gestoppt. Doch danach ging es dann zügig bergan. Dass die Waldarbeiter sehr fleißig gewesen waren, sah man an den massenhaft gefällten Bäumstämmen. Diese verführten uns dann auch zu einer Rast in der Sonne.

Der Otmar wurde dazu verdonnert sich einen Taktstock zu suchen. Unter seiner musikalischen Leitung stimmten wir dann auch das schöne Lied „Wenn ich einmal reich wär“ an. Nach der zweiten Zeile war schon Schluss, da uns der Text ausging. Aber das war auch gut so, denn es raschelte verdächtig im Unterholz, so dass man das Gefühl hatte, die Tiere verlassen fluchtartig den Wald.

Wenn Erdogan über Assimilierung der Türken wettert, steht Angie daneben und macht ein nichts sagendes Gesicht. Andere sagen, wer sich so äußert, gehört nicht in die EU. Franco Frattini gibt daraufhin wieder was unser Wolfgang Schäuble verlangt: Wer nicht zu der EU gehört muss mit verschärften Überwachungen (Fingerabdruck, Einsatz von Satelliten und anderer moderner Technik) vor der Einreise registriert werden. Hat er damit den Erdogan gemeint?

Am Schurwaldbesen angekommen konnte man schon draußen hören, es ist viel Betrieb. Es waren zwei Busladungen in das Lokal eingefallen und hatten ohne Rücksicht auch unsere Plätze in Beschlag genommen. Doch der Dirk hat mit einer Runde Schnaps die Muskeltiere dafür entschädigt. Also weiter zum Naturfreudenhaus. Dort wird bei der Ankunft aus gerufen, Nummer 213 und 214 können die letzen Schnitzel für heute abholen. Dafür kann man als Alternative Beamtenschnitzel (für nicht Eingeweihte: Fleischkäse) bekommen. Na ja man ist ja genügsam. Auf jeden Fall wird nächste Woche wieder ein neuer Versuch zu Inge und Dirk gemacht. Vielleicht klappt es dann auch mit dem schwäbischen Menü (ein Rostbraten und zwei Viertele).

GS

 

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