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Der Chronist Johannis befindet sich auf
der Fahrt in sein Sommerdomizil. Er hat sich ja bis Oktober verabschiedet.
Waldemar ist aus seinem Ägyptenurlaub noch nicht zuhause eingetroffen. Otmar
hat seine kranke Frau besucht. Die wir herzlich grüßen und der wir eine
schnelle Genesung wünschen.
So machten sich nur noch der Roland und
der Gerd auf den Weg. Mit dem Auto zum Hasenheim in Deizisau ist nur ein
Katzensprung. Von dort die Rundwanderung über die Felder nach Köngen und
zurück zum Hasenheim, war geplant. Doch stellte sich heraus, dass das
Hasenheim geschlossen hatte. Macht nichts, wir werden hinterher wo anders
einkehren. Als ging es erst mal mit flotten Schrittes bergauf. Bald drohten
dunkle Wolken am Horizont. So etwas ist eigentlich für die Wanderdonnerstage
ungewöhnlich. Doch hatte dies keine abschreckende Wirkung. Auch als dann der
Himmel seine Schleusen öffnete und der Regen kräftig hernieder prasselte war
das kein Problem. Denn eine riesige Eiche und unsere Regenschirme schützten
uns weitgehend vor der Nässe. Auch etliche Vögel suchten in unmittelbarer
Nähe auf dem Weg unter den Bäumen Schutz vor dem prasselnden Regen.
Nachdem Petrus die Dusche langsam
zudrehte, machten wir uns wieder auf den Weg. Alsbald zeigte sich wieder die
Sonne und ein fröhliches Gezwitscher begleitete uns. Wahrscheinlich waren es
die Vögel, die neben uns unter den Eichen Schutz gesucht hatten.
Am Hasenheim wieder angekommen
beschlossen wir, im Biergarten vom Waldornbräu noch einzukehren. Der Ober
war sichtlich erfreut, dass er uns als einzigste Gäste bewirten durfte.
GS |