Seit 1. Juni ist der Ochsenwirt von Roßwälden Pächter der Gaststätte des
Hasenvereins in Hochdorf. Lange war spekuliert worden, macht er's oder macht
er's nicht? Er war über unser Kommen hocherfreut und überschlug sich fast:
Danke, danke, danke - wiederholte er immer wieder. Die Muskeltiere wurden an
den Stammtisch gebeten, an dem schon der lange "vermißte" Christian saß und
uns dann von der ausschweifenden Eröffnungsparty mit großem Zelt, vielen
Gästen, Stimmungsmusikern und Alphornbläsern berichtete.
Bis jetzt ist der Wirt sehr zufrieden mit dem Wechsel. Siebzehn Mittagessen
heute! Und gestern abend gab es keinen freien Platz. Reservierungen sind
also angesagt. Er verteilt seine Tagesmenukarte in den umliegenden Firmen.
Und zur Zeit verzichtet er auf einen freien Tag, um den Gewohnheiten der
Hochdorfer Vereine besser entgegenkommen zu können.
Christian schwärmte wieder von seinem Champagner Sauerkraut und will
uns unbedingt ein paar Dosen besorgen. Und nicht nur das. Er versprach auch
Rote Beete "Kügelchen". Mal sehen, was daraus wird. Wir werden ihn erinnern.
Er scheint jetzt wieder fast täglich das Hasenhaus zu besuchen. Die Chancen,
ihn anzutreffen sind also deutlich gestiegen.
Die Gespräche an diesem Tag drehten sich weitgehend um die Wunder der
Evolution und wie der Mensch durch seine Eingriffe oft die Natur
durcheinander bringt. Manchmal zum Guten, leider meist aber zum Nachteil.
Und dann soll es da noch so unerklärliche Erscheinungen geben, wie Orte, wo
die Schwerkraft nicht wirkt und die
Autos bergauf
rollen.....
Solche Themen sind aber allemal erfreulicher als die
Auseinandersetzungen über Themen der gegenwärtigen Politik - wie z.B.
Barrack Obama vs. Hillary Clinton oder Roland Koch vs. Ypsilanti -Dilettanti.
Aber auch auf deren Niveau können wir ohne Problem hinabsteigen, wie wir
schon bewiesen haben!
RF
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