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Weil unser Roland
wegen eines Unfalls zum Arzt musste, beschlossen wir zum Naturfreundehaus zu
wandern. Wir hofften, dass es ihm noch möglich wäre dorthin nach zukommen.
Aber leider war dies nicht der Fall.
Also marschierten
wir drei bei schönem Wanderwetter los. Schon bald zauberte der Otmar für
jeden einen Apfel zur Wegzehrung her. Auch herrliche Brombeeren luden am
Wegesrand zum Naschen ein.
Natürlich gab es
wieder viele Gesprächsthemen die die Wanderung kurzweilig machten.
Aber der
Hauptgesprächsstoff widmete sich um die SPD und Frau Ypsilanti. Wir können
es nicht verstehen, das sie noch mal den Versuch machen will, sich mit Hilfe
der Linken wählen zulassen. Nachdem beim ersten Mal der Versuch schon soviel
Schaden angerichtet hat. Unserer Meinung nach hat die Hessen SPD nichts da
zugelernt oder Frau Ypsilanti ist so machthungrig.
Als wir am
Naturfreundehaus aus dem Wald kamen, lief dort auf dem Asphaltweg ein ganz
kleiner Hund mit einem gebrochenen Bein. Natürlich wollten wir ihm helfen.
Aber als wir auf ihn zugingen und auf ihn einredeten fletschte er nur die
Zähne und knurrte uns an. Der Waldemar wollte mit seiner Jacke versuchen den
armen Kerle einzufangen. Da aber das Geknurre immer heftiger wurde, rieten
wir dem Waldemar, die Kampfameise lieber in Ruhe zulassen. Denn der
Hundebiss an seinem Arm von der letzten Wanderung war noch deutlich zu
sehen. Während des Versuchs, wenigstens den Zwerg von dem Fahrweg
abzudrängen, kamen zwei Autos um die Ecke. Der erste Fahrer schätzte die
Situation richtig ein und fuhr auf den angrenzenden Parkplatz. Der Zweite
wollte aber unbedingt bis vor das Naturfreundehaus vor fahren. Er schimpfte
sofort, wir sollen gefälligst unseren Hund von der Straße nehmen. Da kam er
bei Otmar und Waldemar aber an die richtige Adresse. Jedenfalls ließ er
seine Frau aussteigen, die dafür sorgen musste, daß er mit seinem Daimler
noch die restlichen drei Meter weiter fahren konnte.
Von dem
angrenzenden Grundstückseigner erfuhren wir, dass er der Hundebesitzer sei.
Das gebrochene Bein habe der Hund schon viele Jahre. Wenn es regnete würde
er das Bein waagerecht in die Luft halten, was urkomisch aussehe.
Nach dem wir uns
auf der Terrasse ausgeruht und gelabt hatten traten wir den Rückweg an. Wir
wollten uns eigentlich noch nach dem Befinden unseres kranken Muskeltiers
erkundigen, aber er war wohl noch nicht zuhause. Wir wünschen ihm gute
Besserung.
GS |