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Wer nun
glaubt dass die Wanderung „Rund um Hochdorf“ ein kleiner Spaziergang
ist, der irrt. Diese Wanderroute ist mit ca. 17 Kilometer die
längste. Unser Routenmeister Otmar versteht es vorzüglich solche
fast Marathondimensionen so zu verharmlosen, dass sogar der
Oberjammerer Jannis ohne zu murren mitläuft. Gegen Ende der
Wanderstrecke allerdings wurde allen klar, dass heute ein paar (K)Meter
zu viel waren. Trost für den Jannis, als sogar der Otmar sagt: Heute
bin ich müde!!
Lange bevor wir unser heutiges Ziel „Hasenverein
Hochdorf“ erreichten, wurden bereits die Themen Banken- und
Politikpleiten abgehandelt. Was ist passiert? Ganz einfach, die
Seifenblase und der Mythos von allmächtigen und allwissenden
Grossbanken sind zerplatzt. In Amerika wurden millionenfach ohne
Eigenkapital und genaue Prüfung der Kundenbonität Immobilien
verkauft und finanziert. Bei steigenden Zinsen konnten die Kunden
die Tilgungssummen nicht bedienen und die Banken sitzen nun auf den
faulen Krediten! Jetzt müssen die Steuerzahler weltweit die
Unfähigkeit der Bankiers bezahlen. Die „Macht der Banken“ war ein
Mythos, der eine viel schlimmere Realität verdeckte: die
Ahnungslosigkeit, mit der sie die entscheidenden Schaltstellen der
Wirtschaft besetzten. Heute glaubt niemand, dass die Deutsche Bank,
als Vorsteherin der Kontrollgremien die unterschiedlichen und
widersprüchlichen Strategieausrichtungen beim Daimler durchblickte:
Umbau und Rückbau von Daimler zum Technologiekonzern oder zur Welt
AG oder zum „Mobilitätskonzern“ (was ist das?) und viel mehr . .
Politiker
müssen wohl ähnliche (Un)Fähigkeiten haben um an die Spitze zu
gelangen. Die aktuellen bayrischen Komödienstücke bestätigen diese
Einschätzung. Stoiber muss weg. Ja, aber wer soll kommen, der
Seehofer? Er wäre nicht schlecht, hat aber neben seiner Ehefrau noch
eine Freundin (nur?) und mit ihr ein Kind. Das mag die Kirche nicht!
Also, die Führung machen die zwei bekanten Witzfiguren Huber und
Beckstein. Nach einem Jahr ist die CSU pleite und nun soll’s der
Seehofer richten. Und was sagt die Kirche dazu? Nichts, wie auch
unser Kneipenbekannter Karle, der zwar anwesend ist aber unsere
Begrüßung nicht erwidert. Wir wissen nicht warum, werden aber beim
nächsten Besuch nachhaken. |