Wanderung am 25. September 2008

Rund um Hochdorf

 
 
Wer nun glaubt dass die Wanderung „Rund um Hochdorf“ ein kleiner Spaziergang ist, der irrt. Diese Wanderroute ist mit ca. 17 Kilometer die längste. Unser Routenmeister Otmar versteht es vorzüglich solche fast Marathondimensionen so zu verharmlosen, dass sogar der Oberjammerer Jannis ohne zu murren mitläuft. Gegen Ende der Wanderstrecke allerdings wurde allen klar, dass heute ein paar (K)Meter zu viel waren. Trost für den Jannis, als sogar der Otmar sagt: Heute bin ich müde!!

Lange bevor wir unser heutiges Ziel „Hasenverein Hochdorf“ erreichten, wurden bereits die Themen Banken- und Politikpleiten abgehandelt. Was ist passiert? Ganz einfach, die Seifenblase und der Mythos von allmächtigen und allwissenden Grossbanken sind zerplatzt. In Amerika wurden millionenfach ohne Eigenkapital und genaue Prüfung der Kundenbonität Immobilien verkauft und finanziert. Bei steigenden Zinsen konnten die Kunden die Tilgungssummen nicht bedienen und die Banken sitzen nun auf den faulen Krediten! Jetzt müssen die Steuerzahler weltweit die Unfähigkeit der Bankiers bezahlen. Die „Macht der Banken“ war ein Mythos, der eine viel schlimmere Realität verdeckte: die Ahnungslosigkeit, mit der sie die entscheidenden Schaltstellen der Wirtschaft besetzten. Heute glaubt niemand, dass die Deutsche Bank, als Vorsteherin der Kontrollgremien  die unterschiedlichen und widersprüchlichen Strategieausrichtungen beim Daimler durchblickte: Umbau und Rückbau von Daimler zum Technologiekonzern oder zur Welt AG oder zum „Mobilitätskonzern“ (was ist das?) und viel mehr . .

Politiker müssen wohl ähnliche (Un)Fähigkeiten haben um an die Spitze zu gelangen. Die aktuellen bayrischen Komödienstücke bestätigen diese Einschätzung. Stoiber muss weg. Ja, aber wer soll kommen, der Seehofer? Er wäre nicht schlecht, hat aber neben seiner Ehefrau noch eine Freundin (nur?) und mit ihr ein Kind. Das mag die Kirche nicht! Also, die Führung machen die zwei bekanten Witzfiguren Huber und Beckstein. Nach einem Jahr ist die CSU pleite und nun soll’s der Seehofer richten. Und was sagt die Kirche dazu? Nichts, wie auch unser Kneipenbekannter Karle, der zwar anwesend ist aber unsere Begrüßung nicht erwidert. Wir wissen nicht warum, werden aber beim nächsten Besuch nachhaken.

IM

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