Wanderung am 23. Oktober 2008

Schurwaldbesen Hegenlohe

 
 

Der Rostbraten war wieder mal einsame Spitze. Ein Gedicht! Dirk, der Meisterkoch, flankiert von der umsichtigen Inge und der flotten Dagmar, hat sich mal wieder selbst übertroffen. Da lohnt sich selbst die weiteste Wanderung zu diesem Hoch-Genuß. Da ist es klar, dass wir bis zum 9. November, dem letzten Öffnungstag in diesem Jahr, dem Besen treu bleiben.

Sehr weit war allerdings der diesmalige Hinweg übers Kirnbachtal für die drei Muskeltiere nicht, dafür umso dreckiger. Die riesigen Vollernter im Wald ruinieren derzeit unsere schönsten Waldwege. Otmar wollte deshalb einen entgegenkommenden Waldarbeiter anmeckern, da reagierte der wie aus der Pistole geschossen : "Beklagt Euch bei den Amis, hier soll eine Raketenabschußbasis entstehen". Er hat uns wohl mit Polen verwechselt?! Oder soll hier Deutschland gegen den Hindukusch verteidigt werden?

Roland hatte noch einen Termin am Abend und so schlugen wir - vornedraus Gerd - ein zügige Gangart an. Bei Pferden hiesse das wohl Trab, oder fast schon Galopp? So hatten wir trotz des unwirtlichen Weges in neuer Rekordzeit den Besen erreicht. In der gleichen Zeit erreichte der DAX neue Rekordtiefen an der Börse - aber das schert uns wenig. Solange die Dividende für den Rostbraten reicht. Da schert es uns auch nicht, ob der Bayern-Huber jetzt Verantwortung für die schlagartig verloren gegangen Milliarden der Bayern Landesbank übernimmt oder nicht. Der potente Seehofer wirds schon richten - und die Bayern wieder aus dem Schlamassel holen. Wir gönnen es ihm.

 

RF

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