Wanderung am 16. April 2009

Schurwaldbesen Hegenlohe

 

Wie schon angekündigt war heute als Wanderziel der Besen in Hegenlohe angesagt. Unser Otmar ist wegen einer Untersuchung im Krankenhaus. Deshalb machten sich nur Roland, Joanis und Gerd auf den Weg.  Da das Wetter es wieder einmal gut mit uns meinte, kamen wir auf unserer Route durchs Kirnbachtal auch gut voran. Der Joannis erzählte uns, er müsse seine Lieblingshose unbedingt wegwerfen. Wieso den das, die sieht doch noch ganz ordentlich aus? Bei seinem Osterspaziergang hat er das Portmonee verloren. Es ist Ihm ja schon öfter aus der Gesäßtasche gerutscht. Aber bisher hat er es stets bemerkt. Ausgerechnet hatte er zu dem Zeitpunkt auch noch sehr viel Bares in der Geldbörse. Natürlich war auch kein ehrlicher Finder in der Nähe. Unseren Verdacht von Räubern, Dieben oder anderen Kriminellen wies er vehement zurück  Aus diesem Grund muss jetzt die Hose dran glauben.  

 

Danach kamen wir auf das Thema Piraten. Aber hallo, besteht da ein Zusammenhang? Nein, in unserem schönen Ländle doch nicht. Hat vielleicht schon jemand was gehört oder gelesen von gekaperten Schiffen auf dem Schwabenmeer? Es könnte aber sein, daß die Idee von einem Cleverle stammt, dass der arme Pirat den Deutschen Staat verklagen soll. Was war geschehen? Mohamed A. war am 11. März im Golf von Aden von deutschen Marinesoldaten festgenommen worden, nachdem er mit acht weiteren Männern versucht hatte, ein Containerschiff zu kapern. In Kenia soll ihm der Prozess gemacht werden. An Bord des Kriegsschiffes wurden sie während der Überführung neu eingekleidet und bekamen als Moslems spezielle Verpflegung. Sogar zu den Gebetszeiten sollen die Lautsprecherdurchsagen eingestellt worden sein. Wie man sich vorstellen kann, wartete  nach der Ankunft in Mombasa ein afrikanisches Gefängnis auf die Gefangenen. Dort muss Mohamed A mit mehreren Gefangenen die Zelle teilen. Außerdem haben die Zellen keine Türen sondern Gitter. Das Essen ist sehr dürftig und vor allem ist er gegen seinen Glauben gezwungen Schweinefleisch zu verzehren. Von den anderen unwürdigen Unannehmlichkeiten ganz zu schweigen. Am 22. April soll in Kenia der Prozess gegen Mohamed A. und seine Komplizen beginnen. Da ist nun die Idee seines Anwalts doch gar nicht schlecht, wegen dieser "Missstände" die bösen Deutschen zu verklagen. Vor allem, wenn das gelingt, kann man daraus ein risikoärmeres Geschäft als die Piraterie machen.

 

In Hegenlohe bekamen wir dann wie gewohnt unseren herrlichen saftigen Rostbraten und süffigen Wein. Serviert und zubereitet von dem netten Team im  Schurwaldbesen. Auch ließ es sich unser liebes Muskeltier Waldemar wieder nicht nehmen, dort zu uns zu stoßen und uns anschließend sicher nach Hause zubringen.

 

GS

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