Wanderung am 28. Mai 2009

Schurwaldbesen Hegenlohe

 

Da nach Pfingsten der Schurwaldbesen bis zum September geschlossen wird, stand unser Wanderziel fest. Roland und Gerd hatten diesmal als Treffpunkt das Schafhaus gewählt. Pünktlich um 13:00 Uhr gingen wir los. Das Thema Staatshilfen war selbstverständlich, angesichts der Opel Verhandlungen, der aktuelle Gesprächsstoff. Durch eine zusätzliche Forderung von 300 Millionen Euro von MG, ist das Spitzengespräch im Kanzleramt erst mal geplatzt. Aber die Frage stellt sich, ist es überhaupt sinnvoll, dass die Politik in solche Rettungsmaßnahmen einmischt. Man denke nur an den Fall Holzmann. Dort hatte Bundeskanzler Schröder alle Register gezogen um die Firma zu retten. Trotzdem ging einige Zeit später das Unternehmen unter. Vor allem in der jetzigen Situation, wo sehr viele Betriebe wackeln, kann der Staat doch nicht jedem eine Bürgschaft geben.

Roland berichtete, von einer Sendung im Fernsehen mit Ranga Yogeshwar: In einem Versuch wurden mehreren Personen die Hände mit einer angeblich schmerzlindernden Salbe eingeschmiert. Anschließend wurde die Hände einem Schmerz ausgesetzt. Die Versuchspersonen empfanden an den mit Salbe behandelten Händen weniger Schmerz. Dieser sogenannte Placeboeffekt ist doch eine verblüffende Angelegenheit. Da bekommt ein Patient irgendein wirkungsloses Mittel verabreicht und schon empfindet er eine Linderung der Krankheitssymptome.

Diesmal hatten wir eine etwas langsamere Gangart wie bei der Wanderung zum Hasenhäusle in Hochdorf gewählt. Als wir ankamen war unser Stammtisch schon für uns reserviert. Dagmar servierte, nach der wie üblich netten Begrüßung, uns einen Krug Wein. Da man vom Wandern ja nicht nur durstig wird, wurde die Speisekarte anvisiert. Spargel mit allen Varianten sind im Angebot. Der Roland ist aber nicht so ein Spargelfreund. Spargel mit einem kleinen Rumpsteak wäre ja nicht schlecht, wenn man den Spargel weglässt. Alles kein Problem. Als dann das kleine Rumpsteak kam, kündigte Dagmar es als Freundschaftsrostbraten an. In der Tat lag auf dem Teller ein riesen Trum Fleisch. Waldemar war inzwischen auch zu uns gestoßen. Er und Gerd aßen Spargel mit Flädle. Auch diese Portionen hätten das Prädikat Freundschaftsportion verdient. Nicht das die Portionen nur groß waren, sie waren auch äußerst schmackhaft.

Waldemar berichtete uns dann noch von seiner abenteuerlichen Ägypten Reise. Bedauerlich war nur das unser lieber Wanderfreund Otmar nicht bei uns sein konnte.

Inge und Dagmar erzählten uns, dass sie jetzt erst mal Urlaub machen. Dagmar fliegt außerdem  im September mit Ihrem Mann nach Amerika, wo sie eine große Erlebnisreise vor haben. Ausführlich schilderte Sie über die Helikopterflüge, die mit eingeplant sind. Wir sind schon gespannt, was sie uns hinterher berichtet.

Da Dirk nicht anwesend war haben wir uns dann bis zum September von Inge und Dagmar verabschiedet und Ihnen für Ihren Urlaub viel Vergnügen gewünscht.

GS

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