Wanderung am 3. September  2009

Naturfreundehaus

 

Tiefschwarze Wolken standen am Westhimmel, drohende Stimmung um 13.00 Uhr. Wandern wir los? Oder wollen wir noch abwarten? Riskieren wir´s, meinte Gerd. Aber die Haare standen ihm zu Berge, wie auf dem Bild deutlich zu sehen ist!

So schlimm wie bei den Wahlen im Saarland und in Thüringen wird es schon nicht werden, hoffte insgeheim der Roland. Aber dort war ja aber die Farbe rot vorherrschend. Und die schwarze Wand zog auch recht schnell ins Remstal ab und verschonte uns. Nur ein leichter Ausläufer ließ uns ein paar Minuten unter einem rebenbedeckten Carport an der Bahnlinie unterstehen. Durch diese Verzögerung kamen wir auch noch in den "Genuß" der sich begegnenden Intercity-Züge, sonst wären wir schon im Kirnbachtal verschwunden gewesen. Hat die Bahn ihren Fahrplan geändert? Oder sind wir derzeit schneller unterwegs, überlegten wir? Vielleicht beides.

Die Wahlen in Sachsen, Saarland und Thüringen beschäftigten uns unterwegs und machten uns Sorgen. Eine Fünf-Parteien-Landschaft macht das Bilden von Regierungen erheblich schwerer. Die andauernden Regierungskrisen im Vielparteien-Staat Italien in den vergangenen Jahrzehnten kamen in Erinnerung. Kommt jetzt ein Strategiewechsel nach dem schlechten Abschneiden der CDU, wurde die Merkel gefragt! Welch eine Frage? Dazu müßte unsere derzeitige Bundeskanzlerin und CDU-Parteivorsitzende ja erst mal eine Strategie haben. Wie die meisten Politiker redet sie viel, dafür mit wenig Substanz. Dafür meist ganz geschickt. Aber ihre Politik erinnert an Teflon. Nichts bleibt haften. Der Wille zum Machterhalt dominiert. Abwrackprämie, Gesundheitsfond, Einmischung bei Opel - alles faule Kompromisse.

Aber wir ließen uns den Tag nicht durch die Politik verderben. Das schaffen unsere Politiker nicht. Wir werden trotzdem zur Wahl gehen, auch wenn sich manche unserer Repräsentanten lieber ein anderes Volk wählen würden.

Im Naturfreundehaus überraschten uns Waldemar mit seiner Elsbeth und leisteten uns Gesellschaft. Leider muß Otmar in die Verlängerung und kommt nicht so schnell nach Hause wie geplant, mußten wir vernehmen. Wir alle drücken ihm die Daumen, daß er bald wieder unsere Muskeltier-Runde bereichert.

Und Elsbeth ließ es sich nicht nehmen, die Muskeltiere heimzuchauffieren.

RF

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