Wanderung am 10. September 2009

Bürgerseen Kirchheim

 

Diesmal waren die Bürgerseen bei Kirchheim als Wanderung aus gesucht worden. Roland hatte sicherheitshalber sein Navi-Gerät mit dem Ziel Dettingen Bergstr. programmiert. Aber wie sich herausstellte, wäre das gar nicht nötig gewesen. Denn wegen der angeregten Unterhaltung wurden auf die freundlichen Anweisungen der Dame überhaupt nicht geachtet. Am Fahrtziel angekommen, erwies sich das Parken als etwas schwierig, da die Straße sehr eng zum Wenden war. Aber der Roland hat es trotzdem mit Bravur hingebracht.

Die Sonne meinte es mal wieder gut und die Temperatur war sehr angenehm. So marschierten wir in Richtung Hahnweide los. Zum Glück fiel uns dann aber noch ein, dass wir dem Waldemar noch Bescheid geben wollten, wo wir nach der Wanderung einkehren würden. Dank Rolands Handy war dies auch kein Problem und wir konnten unseren Weg dabei fortsetzen. So erreichten wir auch bald die imposante Schindereiche, über die wir ja schon am 11.09.2008 berichtet hatten. Nach kurzem Verweilen ging es weiter zum Flugplatz auf der Hahnweide. Dort zeugten noch einige Flugzeug-Transportanhänger von dem großen Flugplatzfest vom vergangenen Wochenende. Bei dem schönen Wetter waren natürlich auch wieder einige Flugzeuge beim Starten und Landen zu beobachten. Entlang des Flugplatzgeländes marschierten wir weiter zu den Bürgerseen. Dieses Naherholungsgebiet im Talwald besteht aus insgesamt drei Seen, dem Unteren, Mittleren und dem Oberen See. Der Unteren See ist der größte mit einer Fläche von 12.000 qm. In ihm darf  im Sommer gebadet und im Winter Schlittschuh auf ihm gelaufen werden. Außerdem befindet sich dort ein Kiosk, an dem man Essen und Getränke bekommen kann. Da noch genügend Tische und Stuhle frei waren, überlegten Roland und Gerd nicht lange und legten dort eine kleine Bierpause ein. Danach traten wir den Rückweg zu Rolands Auto an.

Eigentlich hätten die Bundestagswahlen ein Thema unserer Gespräche sein können. Aber heute galt das Hauptthema den beruflichen Werdegängen der beiden Muskeltiere. Sehr aufschlussreich war, dass bei beiden die beruflichen Richtungen ganz anders verlaufen sind, als man sich dies vorgestellt hatte. Aber trotzdem oder erst recht war es der Weg, der im Nachhinein sich als glückliche Fügung erwiesen hat.

Mit dem Auto erreichten wir schnell das Hasenhäusle in Hochdorf. Dort wartete bereits der Waldemar mit seiner Frau auf uns. Außerdem saß am Nachbartisch der Killi. Da war für die Unterhaltung gleich gesorgt. Auch hatte er für uns einen neuen Witz auf Lager:

Der Opa geht mit dem Enkel spazieren. Als der Opa einen Grashalm in Mund nimmt, fängt der Enkel an zu lachen. „Warum lachst du?“ „Darf ich nicht sagen.“ Opa redet solange bis Enkel sagt: „Der Papa hat gesagt, wenn der Opa ins Gras beißt können wir uns endlich ein neues Auto kaufen.“

 

GS

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