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Sie waren zu dritt. Sie erblickten vor sich einen
silbernen Stern. Er wies ihnen den Weg,
bis er dorthin kam und stand.
Nein, sie waren nicht in
Bethlehem.
Es waren auch nicht die drei Weisen aus dem Morgenland.
Es handelte sich um die drei Muskeltiere
Jannis, Roland und Gerd. Es war auch nicht der Stern
von Bethlehem, dem sie gefolgt waren. Nein, unser
Wanderfreund Jannis hat mit seinem schicken Mercedes uns
nach Deizisau chauffiert.
Wenn der silberne Stern jetzt auch in Richtung Amerika
weist, was den Mitarbeitern verständlicherweise sehr
große Sorgen bereitet, so ist dies firmenpolitisch
wahrscheinlich nicht der falsche Weg. Vor allem, wenn
durch ein vernünftiges Management das Unternehmen gesund
bleibt. So können mehr Arbeitsplätze erhalten werden,
als wenn es kränkelt. Siehe Opel.
Die Volksabstimmung in der Schweiz über das
Minarettverbot erhitzt die Gemüter. Wobei den meisten
nicht klar ist, dass ein Minarett der Turm einer Moschee
ist. Genauso wie bei einer christlichen Kirche. Der Sinn
bei den Türmen ist bzw. war doch, die Menschen zum Gebet
zu rufen. Dieses war notwendig als es noch keine Uhren
gab. Da wurden durch die Glocken die Christen zum
Gottesdienst und die Muslime durch den Ruf der Muezzin
zum Gebet gerufen. Heute wird nur aus Traditionsgründen
daran fest gehalten. Bedenkt man, dass es in der Schweiz
weit über 100 Moscheen gibt von denen 4 ein Minarett
ziert, so merkt man das es nicht um die Ablehnung der
Gebetsstätten geht. Auch besaßen die ältesten Moscheen
keine Minarette. Erst ab dem 7. Jahrhundert wurde das
Minarett Bestandteil der Moschee. Also was soll die
ganze Aufregung. Niemand will den Muslimen absprechen.
Moscheen zu bauen.
Bei diesen und weiteren Themen, verging die Wanderung
wie im Flug bis wir das Hasenheim erreichten. Dort
gesellte sich dann auch bald unser Waldemar zu uns. Ihm
ging es gottseidank wieder besser. Nun muss er es aber
erst einmal etwas langsamer angehen lassen und darf sich
nicht wieder zuviel zumuten. |