Wanderung am 3. Dezember 2009

Hasenverein Deizisau

 

Sie waren zu dritt. Sie erblickten vor sich einen silbernen Stern. Er wies ihnen den Weg, bis er dorthin kam und stand. Nein, sie waren nicht in Bethlehem. Es waren auch nicht die drei Weisen aus dem Morgenland. Es handelte sich um die drei Muskeltiere  Jannis, Roland und Gerd. Es war auch nicht der Stern von Bethlehem, dem sie gefolgt waren. Nein, unser Wanderfreund Jannis hat mit seinem schicken Mercedes uns nach Deizisau chauffiert.

Wenn der silberne Stern jetzt auch in Richtung Amerika weist, was den Mitarbeitern verständlicherweise sehr große Sorgen bereitet, so ist dies firmenpolitisch wahrscheinlich nicht der falsche Weg. Vor allem, wenn durch ein vernünftiges Management das Unternehmen gesund bleibt. So können mehr Arbeitsplätze erhalten werden, als wenn es kränkelt. Siehe Opel.

Die Volksabstimmung in der Schweiz über das Minarettverbot erhitzt die Gemüter. Wobei den meisten nicht klar ist, dass ein Minarett der Turm einer Moschee ist. Genauso wie bei einer christlichen Kirche. Der Sinn bei den Türmen ist bzw. war doch, die Menschen zum Gebet zu rufen. Dieses war notwendig als es noch keine Uhren gab. Da wurden durch die Glocken die Christen zum Gottesdienst und die Muslime durch den Ruf der Muezzin zum Gebet gerufen. Heute wird nur aus Traditionsgründen daran fest gehalten. Bedenkt man, dass es in der Schweiz weit über 100 Moscheen gibt von denen 4 ein Minarett ziert, so merkt man das es nicht um die Ablehnung der Gebetsstätten geht. Auch besaßen die ältesten Moscheen keine Minarette. Erst ab dem 7. Jahrhundert wurde das Minarett Bestandteil der Moschee. Also was soll die ganze Aufregung. Niemand will den Muslimen absprechen. Moscheen zu bauen.

Bei diesen und weiteren Themen, verging die Wanderung wie im Flug bis wir das Hasenheim erreichten. Dort gesellte sich dann auch bald unser Waldemar zu uns. Ihm ging es gottseidank wieder besser. Nun muss er es aber erst einmal etwas langsamer angehen lassen und darf sich nicht wieder zuviel zumuten.

 

Nach dem unseres Jannis jetzt seine Fastenzeit hinter sich gebracht hat.  Erschreckte er uns mit der Ankündigung, ab Januar keinen Alkohol zu konsumieren. Es beruhigte uns aber, als wir seinen gesunden Appetit nach dem Fasten im Hasenheim mit erleben durften. Nur mit den Bierchen hielt er sich zurück. Aber diese Abstinenz beruhte darauf, dass er uns wieder sicher nach Hause kutschieren musste.

 

GS

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