Wanderung am 7. Januar 2010

Naturfreundehaus

 

Wir wünschen unseren Lesern ein gutes neues Jahr 2010.

 

Ursprünglich sollte heute auf den Spuren des silbernen Sternes gewandelt werden. Nicht etwa weil gestern Heilige Drei Könige war, sondern das Mercedes Museum stand auf dem Programm. Da aber unser Baltasar, Entschuldigung ich meinte natürlich Waldemar, verhindert war, ist der Museumsbesuch um eine Woche verschoben worden.

 

Wo ich schon beim Entschuldigen bin, bei dem Bericht vom 3.12.2009 hatte sich folgende Ente eingeschlichen. „Jannis erschreckte uns mit der Ankündigung, ab Januar keinen Alkohol zu konsumieren.“ Richtig ist aber er will seiner Leber eine Verschnaufpause gönnen und deshalb 3 Wochen auf alkoholische Getränke verzichten. Eine absolute Abstinenz wäre auch ein zu radikaler Schritt.

Statt Stern visierten wir heute als Wanderziel das Naturfreundehaus an. Gut gelaunt (wie immer) ging es forschen Schrittes voran. So erreichten wir in rekordverdächtiger Zeit das Naturfreundehaus. Wegen des schönen Wetters und den noch Urlaubern herrschte ein reger Betrieb im Lokal. Aber unser Stammplatz war noch frei. Getränke und Essen waren genügend vorhanden, so dass wir nicht darben mussten. Da der Jannis Namenstag hatte, bot er an, die Zeche heute zu übernehmen. Weder Roland noch Gerd hörte man nein sagen.

 

Plötzlich machte der Roland ganz eigenartige Bewegungen. Wir befürchteten schon das aller schlimmste. Er krümmte sich, sein Stuhl schwankte hin und her. Auf unsere besorgte Frage: „was ist los?“ Gab er zur Antwort, dass er am Stuhl gefesselt sei und nicht mehr aufstehen könne. Besorgt schaute Jannis unter den Tisch ob dort ein Attentäter sitzt. Aber es war niemand zu sehen. Unter den kritischen Blicken von den Nachbartischen halfen wir dem armen Kerle aus seiner misslichen Lage. Wie war es dazu gekommen? Er hatte seine Füße hinter dem Stuhlbein seines Stuhles verschränkt. Dabei hatte sich der Schnürsenkel des einen Schuhes in den Haken des anderen Schuhes eingehängt. Dadurch konnte er sich nicht nach vorne beugen, um an das Schnürbändel zukommen. Auch war es ihm nicht möglich auf zu stehen, um den Stuhl anzuheben damit er seine Füße frei bekommt.

 

Als wir uns auf den Heimweg begeben wollten, kam uns vor der Tür der Waldemar entgegen. Sein Arzttermin hatte nicht solange wie angenommen gedauert. Wir überlegten, ob wir noch mal zurück ins Naturfreundehaus gehen sollten. Entschieden uns dann aber dafür, vom Waldemar mit dem Auto, nach Hause bringen zu lassen.

 

GS

 

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