Wanderung am 4. März 2010

Schurwaldbesen Hegenlohe

 

Auch diesmal war die kurze Sparstrecke angesagt - der direkte Weg zum Besen nach Hegenlohe. Für die rund 4 Kilometer brauchten wir gerade eine Stunde. Kaum hatte der Besen um 14.00 Uhr geöffnet, waren wir auch schon da - als erste Gäste. Während Waldemar (noch mit seinen Stöcken) die Route lässig bewältigte, schwächelte diesmal Roland. Trotz der Sparvariante. Sein linkes Knie wollte nicht wie er. Alterserscheinungen?? Oder nur verknackst?? Die Zeit wird's zeigen.

Unterwegs beschäftigten uns mehrere Themen. Voran Griechenlands Misere. Da gibt's wohl viele Ursachen, wie ihm nachhinein alle Besserwisser konstatieren. Auch die Muskeltiere. Fakelaki/Korruption ist eine, eine aufgeblähte Administration die andere. Und es gibt sicher noch ein paar Ursachen mehr. Aber ohne die Bankster von Goldmann-Sachs, die sich eine goldene Nase verdient haben, wäre eine Finanzierung der horrenden Staatsschulden nicht so lange unbemerkt geblieben. Und jetzt kommt die Bescherung. Aber ihr Ministerpräsident Papandreou zeigt Mut und er legt nicht nur die Finger auf die offenen Wunden. Sondern handelt auch entschlossen. Nicht zur Freude aller Griechen. Merkel an seiner Stelle würde zögern und zögern und auf günstige Winde warten. So viel ist sicher. Die Muskeltiere behalten die Sache im Auge. Schon wegen Jannis und seiner paar Kröten.

Fast noch interessanter - zumindest für ältere Männer wie wir - war eine Meldung in einer wissenschaftlichen Zeitschrift. Ein Froschbiß einer bestimmten brasilianischen Spezies verhilft Männern zu einer lang anhaltenden Erektion. Das Dumme ist nur, der Frosch ist giftig. Und es ist kein Frosch, wie Roland in Erinnerung hatte, sondern eine Spinne. Die weitere, etwas ausufernde Diskussion zu diesem Thema braucht nicht notiert zu werden, oder? Auch diese Sache werden wir im Auge behalten - und vielleicht nicht nur dort.

RF

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