Als Roland und
Jannis startklar zum Wandern am Treffpunkt eintrafen, war der Gerd
wieder einmal mit seiner Arbeit nicht fertig. Aber trotzdem hat er die
Schneeschaufel schnell beiseite gestellt. Leider konnte der Waldemar,
wegen eines Untersuchungstermins, diesmal nicht mit laufen.
Doch schon
bald stockten die Schritte der Drei. Der Otto Munz Steg war mit einem
Gitter gesperrt und auf einem Zettel war zu lesen „Begehen auf eigene
Gefahr.“ Natürlich kennen die Muskeltiere keine Gefahr. An der
Absperrung vorbei geschlängelt, fragte der Jannis noch: „Warum haben die
Brücke gesperrt?“ Da hatte es ihm schon die Beine weggezogen und er lag
rücklings auf dem Boden. Unter dem Schnee war eine dicke Eisschicht zu
sehen. Zum Glück war ihm kein sichtbarer Schaden entstanden. Wie sich
heraus stellte, war die graue Zelle allem Anschein nach noch in Ordnung.
Trotzdem, aber vorsichtig, wurde der Weg fortgesetzt.
Angesichts der
Tatsache, dass dieses Mal erschwerte Wanderbedingungen herrschten und
sich durch die Kurzfassungen der letzten beiden Donnerstagstrips eine
gewisse Faulheit eingeschlichen hatte, wählten wir eine gekürzte Route
nach Hochdorf. Auf halben Weg kamen dem Jannis plötzlich Zweifel, ob wir
die richtige Richtung eingeschlagen hätten. Wie sich heraus stellte wäre
er lieber in zu Inge und Dirk nach Lichtenwald gelaufen. Sein Argument:
„Solange der Besen noch geöffnet hat, gibt es kein besseres Ziel. Wenn
dort wieder geschlossen ist und ich in Griechenland bin, könnt Ihr ja
hingehen wo hin Ihr wollt.“ Aber umkehren wollte keiner.
Für den
Rückweg hat der Roland dann einen Fahrdienst organisiert, in dem er
seine Frau angerufen hat, damit sie uns abhole. Der Arzttermin vom
Waldemar dauerte kürzer, als er gedacht hatte. Darum wollte er uns
seinen Heimbringdienst anbieten. Gottseidank hat er aber beim Hasenheim
angerufen und vom Wirt erfahren, dass wir schon weg seien.
GS