Wanderung am 11. März 2010

Hasenheim Hochdorf

 

Als Roland und Jannis startklar zum Wandern am Treffpunkt eintrafen, war der Gerd wieder einmal mit seiner Arbeit nicht fertig. Aber trotzdem hat er die Schneeschaufel schnell beiseite gestellt. Leider konnte der Waldemar, wegen eines Untersuchungstermins, diesmal nicht mit laufen.

 

Doch schon bald stockten die Schritte der Drei. Der Otto Munz Steg war mit einem Gitter gesperrt und auf einem Zettel war zu lesen „Begehen auf eigene Gefahr.“  Natürlich kennen  die Muskeltiere keine Gefahr. An der Absperrung vorbei geschlängelt, fragte der Jannis noch: „Warum haben die Brücke gesperrt?“ Da hatte es ihm schon die Beine weggezogen und er lag rücklings auf dem Boden. Unter dem Schnee war eine dicke Eisschicht zu sehen. Zum Glück war ihm kein sichtbarer Schaden entstanden. Wie sich heraus stellte, war die graue Zelle allem Anschein nach noch in Ordnung. Trotzdem, aber vorsichtig, wurde der Weg fortgesetzt.

 

Angesichts der Tatsache, dass dieses Mal erschwerte Wanderbedingungen herrschten und sich durch die Kurzfassungen der letzten beiden Donnerstagstrips eine gewisse Faulheit eingeschlichen hatte, wählten wir eine gekürzte Route nach Hochdorf. Auf halben Weg kamen dem Jannis plötzlich Zweifel, ob wir die richtige Richtung eingeschlagen hätten. Wie sich heraus stellte wäre er lieber in zu Inge und Dirk nach Lichtenwald gelaufen. Sein Argument: „Solange der Besen noch geöffnet hat, gibt es kein besseres Ziel. Wenn dort wieder geschlossen ist und ich in Griechenland bin, könnt Ihr ja hingehen wo hin Ihr wollt.“ Aber umkehren wollte keiner.

 

Für den Rückweg hat der Roland dann einen Fahrdienst organisiert, in dem er seine Frau angerufen hat, damit sie uns abhole. Der Arzttermin vom Waldemar dauerte kürzer, als er gedacht hatte. Darum wollte er uns seinen Heimbringdienst anbieten. Gottseidank hat er aber beim Hasenheim angerufen und vom Wirt erfahren, dass wir schon weg seien.

 

GS

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