Wanderung am 10. Juni 2010

Naturfreundehaus

 

Gerd ist in den Norden entfleucht und genießt dort das schöne Wetter. Aber Waldemar ist von Ägypten zurück und berichtet auf der Wanderung mit Roland von seinen neuesten Eindrücken vom Roten Meer. Die Bettler sind wohl nicht mehr so zudringlich wie früher, aber der Wind ist dafür zudringlicher geworden. Harsche Brisen waren an der Tagesordnung. Solange man im Wasser ist, ist das schon OK, aber an Land wird's dann halt etwas kühl. Leider werden die Korallenriffe immer mehr geschädigt. Es tut einem in der Seele weh, sagt Waldemar.

Auf dem Weg zum Naturfreundehaus könnte es ruhig ein bißchen kühler sein. Der Planet sticht vom Himmel, so daß das erste "Radler" im Naturfreundehaus schon in der Kehle verdunstet. Fünf Bier können eine kleine Mahlzeit ersetzen, aber dann hat man noch nichts getrunken! Aber soweit gingen wir heute nicht, zwei Bier und ein Schnitzel - das mußte heute reichen. Waldemar genoß gesündere Drinks - da bleibt er sich treu. Und Vorbild.

Jannis hat sich aus der Ägäis gemeldet. Benzinpreise und Wetter - alles sei heiß. Aber statt mit Pferdestärken unterwegs zu sein gleich auf Esel umsteigen? Eine Überlegung wäre es schon wert. Wir könnten mit einigen aus Berlin aushelfen! Oder aus Bayern!

Unser Ex Köhler verlor seinen Job, seinen Wohnungschlüssel und die Geduld. Schon ein Schicksal. Es kann besser sein zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen. Das wußte schon Kollege Abraham Lincoln. Ob es künftig der zahnlose Wulf mit seinem jungen Rotkäppchen im Patchworkverbund besser macht?

 

Unser Otmar hat mit dem Schicksal auch zu kämpfen. Es dauert und dauert. Die Muskeltiere drücken ihm fest alle Daumen - das muss jetzt einen Schub geben! Wir brauchen ihn bald wieder.

 

RF

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