Wanderung am 08. Juli 2010

Hasenverein Deizisau

 
In Deizisau da ist der Himmel blau. Aber nicht nur in Deizisau, sondern auch in Reichenbach zeigte sich diesmal noch nicht einmal ein Schleierwölkchen am Himmel. Dem entsprechend war das Thermometer  auf über 30°C angestiegen.

Wegen der Hitze schlug Waldemar einen alternativen Weg, links der Fils durch den Wald, in Richtung Hasenheim vor. Aber Gerd und Roland ignorierten den Einwand und trotteten die übliche Route in Richtung Plochingen. Doch die Hitze zollte ihr Tribut, so dass an den seltenen Schattenstellen öfter eine kleine Pause eingelegt wurde. Als der Waldemar aus seinem Rucksack eine Flasche Sprudel hervor holte und den anderen einen Schluck anbot, wurde dieses dankend abgelehnt. Denn umso schöner würde der erste Schluck Bier im Hasenheim die Kehle herunter laufen.

Die vom Stuttgarter Flughafen startenden Flieger sind auf dieser Wanderstrecke eigentlich keine Seltenheit. Als aber ein Flugzeug über unsere Köpfe flog, an dem ein Anhängsel hing, waren wir doch bass erstaunt. Natürlich wurden gleich die wildesten Vermutungen geäußert. Die uns am besten gefallende Vermutung war, das der Copilot zu spät dran war und sich im letzten Moment noch hinten am Flugzeug festhalten konnte. Jedenfalls wurde von da an sehr genau darauf geachtet ob noch mehr Flugzeuge mit Anhänger über unsere Köpfe hinweg fliegen .

Im Hasenheim angekommen, wurden vom Wirt schnellstens die Getränke serviert. Mit großen Schlucken der trockenen Kehle Flüssigkeit zugeführt. Als Roland kurz darauf bemerkte, das in seinem Glas nichts mehr drin war, reklamierte er beim Wirt mit den Worten: „Irgendetwas stimmt nicht, mein Glas ist schon leer, wahrscheinlich ist das Bier verdunstet.“ Dieser schaute sich das Glas genau an und meinte: „Ein Loch ist jedenfalls nicht drin.“ Als er anschließend mit einem neuen gefüllten Glas kam, beruhigte er Roland und sagte:“ Ich habe dieses Bier etwas dicker gezapft .“

Für den Rückweg war auch diesmal wieder gesorgt. Waldemars Frau hat uns, ohne dass wir uns anstrengen mussten, mit dem Auto abgeholt und sicher heimgebracht.

GS

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