Wanderung am 5. August 2010

Naturfreundehaus

 

Sollte es wieder so sein wie letzte Woche? Der Himmel hatte sämtliche Schleusen geöffnet. Als sich Roland, Waldemar und Gerd fertig machten zur Wanderung in Richtung Naturfreundehaus. Der Roland hatte sich mit einem Regenschirm, so groß wie ein  Dreimannzelt bewaffnet. Waldemar und Gerd hatten ihre Gummihosen angezogen. Wie Petrus das bemerkt hat, dachte er sicher, die Drei kann ich diesmal nicht so einseifen wie letzten Donnerstag. Darum hat er den Wasserhahn freundlicherweise etwas gedrosselt.

Bei dem derzeitigen Wetter war es naheliegend, dass wir auf die Sintflut und die Vermutungen darüber zu sprechen kamen. Die wahrscheinlichste Meinung erscheint uns, dass vor der Eiszeit eine Landbrücke zwischen Asien und Europa das Meer von einem tiefer liegenden Süßwassersee trennte. An diesem See hatten sich Menschen angesiedelt. Als dann die Eispanzer der Eiszeit abschmolzen stiegen die Weltmeere an. Durch den Druck der Wassermassen brach der natürliche Damm. Dadurch entstand eine gewaltige Flutwelle (d.h. Sintflut), welche die Siedlungen und mit ihnen die dort lebenden Menschen vernichtete. Aus dem Süßwassersee entstand das heutige Schwarze Meer.

Der Guido durfte die erste Kabinettssitzung unter seiner Leitung führen. Für 20 Minuten hatte er seinen Kanzlerauftritt, da Merkel im Urlaub ist. Da es nur um das Lateinamerikakonzept und den Führerschein mit Siebzehn ging, konnte er nicht recht brillieren. Auch mit der von ihm vorgetragenen Bilanz der Koalition konnte er keine Punkte sammeln.

Hoch erfreut waren wir als auch diesmal wieder der Otmar im Naturfreundehaus sich zu uns gesellte. Als wir für nächsten Donnerstag das Wanderziel Deizisau festlegten, versprach er, wenn es eben möglich ist, dort zu uns zu stoßen. Auch war es selbstverständlich, dass wir sein Angebot uns heim zu fahren wieder gerne annahmen.

GS

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