Wanderung am 11. November 2010

Hasenverein Deizisau

 
Heute beginnt die närrische Zeit des Karnevals, außerdem ist Martinstag. Vom ersteren verspürten wir nichts, doch das zweite zeigte sich im Hasenheim. Dort gab es heute Gänseessen. Zum Glück ergab eine vorsorgliche Anfrage, dass es für die Muskeltiere auch Alternativen gibt. Also steht einem Besuch nichts entgegen - durch Gerd, Jannis und Roland. Waldemar, den zur Zeit das Zipperlein oder was ähnliches plagt und nicht mitwandern kann, will uns wieder abholen. Sowas ist beruhigend für die Wanderer. Da weiß man, dass man wieder heimkommt.

Unterwegs treffen wir ein fleissiges Paar beim Bäume schneiden. Beide waren nett, besonders sie. Ihr hätten wir ja gerne geholfen, die Zweige aufzusammeln - aber wer weiß, wie der Mann hoch oben im Baum reagiert hätte. Vorsichtshalber haben wir uns gedrückt. Schließlich durften wir auch unser Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Am Plochinger Gartenschaugelände kamen wir ins Grübeln. Die Archimedes Schraube bewegte sich nicht, trotzdem strömte Wasser in den künstlichen Bach. Die Konstrukteure wollten wohl auf Nummer Sicher gehen. Haben die Archimedes nicht getraut? Das war doch ein "alter" Grieche und kein linker protestierender Neuzeitgrieche, der nicht einmal zuverlässige Päckchen schnüren und versenden kann....

Die Sicherung des Castor Transports nach Gorleben hat die Steuerzahler 20 Millionen gekostet. Und hat nichts gebracht - außer Remmidemmi für die Teilnehmer und die Polizisten. Reine Geldverschwendung. Die Regierung sollte sich ein neues Volk wählen. Das jetzige ist undankbar und protestiert überall nur rum und will Volksabstimmungen. Das Volk mit seinem grundierten Fundwissen will alles besser wissen - brauchen wir da überhaupt noch eine Regierung??

Wir Muskeltiere bleiben auf dem Teppich, auch wenn er fliegt. Und trinken uns diese Regierung zurecht.

RF

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