Wanderung am 10. März 2011

     Hasenheim Hochdorf

 

 

 

Diesmal mussten wir ein anderes Wanderziel als den Schurwaldbesen auswählen, weil dort heute geschlossen oder geschlossene Gesellschaft war. Da wir schon seit langem nicht mehr beim Tiroler eingekehrt sind, hatten wir das Hasenheim als Ziel ausgemacht. Außerdem wollten wir mal kontrollieren, ob jemand von den alten Schauspielern des „Rosswälderner Bauerntheater“ (Killi, Karle z.B.) dort anzutreffen ist. Wie sich später herausstellte, war das aber nicht der Fall.

E10 verunsichert die Autofahrer. Die Aufklärung über die Verträglichkeit ist schlecht und zum Teil auch bei Experten widersprüchlich. Natürlich muss angesichts der Tatsache, dass die Ölreserven zur Neige gehen und Länder wie China großen Nachholbedarf haben, umgedacht werden. Aber das Zusetzen von Alkohol zum Treibstoff kann nicht die Lösung sein. Zum einen erhöht sich der Verbrauch des Kraftstoffes, zum anderen müssen mehr Felder mit Pflanzen für den Biosprit statt Getreide für Lebensmittel angebaut werden. Das ist für die Bauern zwar lukrativer, aber für den Hunger schlecht. Autos haben nur einen Wirkungsgrad von 20%. Der Schwerpunkt sollte deshalb noch mehr auf neue Lösungen und ein Umdenken gesetzt werden.

Die Lockführer streiken, weil alle den gleichen Lohn haben wollen. Dabei bekommen die der Deutschen Bundesbahn den höchsten Lohn, weshalb die Arbeitgeber dieser Gruppe nicht mit am Verhandlungstisch sitzen. Aber bestreikt werden sie trotzdem.

Ein gewisser Herr Palmer erdreistet sich, nicht nur sein Maul über Stuttgart 21 am weitesten aufzureißen, sondern man soll auf den Neubau der Schnellbahntrasse verzichten. Stattdessen solle die Filstal-Trasse ertüchtigt werden. Man hat dazu auch schon wegen eines Gutachtens die Firma Vieregg-Rössler GmbH beauftragt.

Obwohl inzwischen detaillierte Planungen vorliegen, wird den betroffenen Gemeinden kein Einblick gewährt. Ich würde vorschlagen, der Herr Palmer soll in Tübingen nach dem Rechten sehen. Dafür lassen wir ein Gutachten erstellen, ob es nicht effektiver ist, die Schnellbahn-Trasse vor seiner Haustür vorbei zu führen.

Meine Frau meint zu diesen Themen nur: „Wir leben sowieso in einem Bananenstaat“. Ich teile zwar nicht ihre Meinung, denn hier wachsen schließlich keine Bananen, aber andererseits mag ich meiner Frau auch nie zu widersprechen.

Aber ein viel wichtigerer Tatbestand ist, das unser Muskeltier Waldemar ins Krankenhaus musste. Wir hoffen nur, dass sich der Einlieferungsverdacht nicht bestätigt.

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass der Otmar auch diesmal wieder zum Abschluss im Hasenheim zu uns gestoßen ist, worüber wir und sehr gefreut haben.

GS

 

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