Wanderung am 24. März 2011

     Schurwaldbesen Hegenlohe

 

 

 

Waldemar stand schon bereit - pünktlich um 13.00 Uhr am Schafhaus - und erwartete Gerd, Jannis und Roland, um diesmal von Anfang an wieder mitwandern zu können. Kein Wort hatte er vorher verraten und so waren wir alle vollkommen überrascht. Und er legte auch gleich los und zeigte uns, dass er wieder ganz gut in Form ist. Unterwegs stellten wir fest, was wir schon lange wußten, nämlich dass unser Gerd steinreich ist. Da kann Roland nicht mithalten, obwohl er auch ein paar Steine hat. Leider auch keine Juwelen, sondern halt auch solche im Garten.

Unsere Gespräche drehten sich anfangs um die Situation in Japan. Die Presseberichte über Fukushima überschlagen sich mehrmals täglich, wobei die wirkliche Lage nicht so leicht durchschaubar ist. Aber die Presse und das Fernsehen brauchen und bringen drastische Schlagzeilen und schüren die "German Angst". Für die wir eh schon berühmt sind. Andere Länder scheinen gelassener zu sein, aber Gelassenheit ist keine deutsche Eigenschaft. Wir wollen XXL und zwar heftig und sofort! Was weder für die deutsche noch für die japanische Bevölkerung hilfreich ist. Der Tsunami und seine Opfer scheinen geringeren Stellenwert zu haben - offensichtlich kann man die Gemüter damit nicht so erregen.

Im Besen präsentierte uns Dirk urplötzlich eine Skizze mit einem Logo für die Muskeltiere. Er ist nicht nur ein begnadeter Koch, sondern auch ein kreativer Künstler und immer für eine Überraschung gut.

 

Wir stellten fest, dass er alle wesentlichen Eigenschaften der Muskeltiere pointiert getroffen hat: Der klare Blick, die unverkennbare Haaresfülle, das eindeutige Lachen und der super-gebildete Body. Nur das angehende Vakuum im Oberstübchen hat er anständigerweise unterschlagen. Wir müssen uns überlegen, mit diesem Logo eine Muskeltier-Fahne herstellen zu lassen, die wir dann an unseren jeweiligen Zielorten hissen können. Zum Zeichen, dass wir da sind. Jetzt fehlen nur noch die passenden Fanfarenklänge zu diesem Vorgang à la Grosser Zapfenstreich der Bundeswehr. Ob Dirk auch musikalisch ist?? Oder vielleicht Dagmar wenigstens eine Hymne für uns komponiert? Aber die reist jetzt mit ihrem Mann für ein paar Tage nach Paris. Wir haben uns den beiden als Kofferträger, als Reiseführer, als Bodyguard und sonst noch was angeboten, aber wir hatten keine Chance. Hätten wir denn wirklich auf den nächsten Besentermin verzichtet? Wäre uns zumindest schwer gefallen.

Zur großen Freude gesellte sich Otmar wieder zu uns, jetzt zum sechsten Mal in Folge, was in uns die Hoffung keimen läßt, dass er das Tal weitgehend überwunden hat und sich im steilen Anstieg befindet. Wir hoffen es und glauben stark daran!

RF

 

             HOME                               Berichte-Übersicht                          nächster Bericht